Noch gibt es Hoffnung

Der Gewerbeverein Schönecken hat ein Problem, dessen Größe vermutlich jedes Mitglied erkennt, für dessen Lösung sich jedoch offenbar keiner hinreichend verantwortlich fühlt, um das Heft in die Hand beziehungsweise den Vorsitz zu übernehmen.

Zunächst kann man froh sein, dass sich überhaupt ein Vorstand gefunden hat, auch wenn diesem die Spitze fehlt. Dies lässt zumindest die Hoffnung, dass die Zeit der Provisorien - und auch der Vorstand ohne Vorsitzenden ist ein solches - doch irgendwann vorbei ist und die Vereinsarbeit in der Zwischenzeit nicht ganz zum Erliegen kommt. Eine der Kernaufgaben des neuen Vorstands muss es daher sein, schnell einen Kandidaten zu finden, der die Spitze übernimmt, um nicht erneut eine peinliche, öffentliche Fragerunde, in der jeder abwinkt, zu riskieren. Denn ein weiterer unvorbereiteter und daher erfolgloser Wahlversuch, wäre vermutlich der Anfang vom Ende des Vereins. l.ross@volksfreund.de