Noemi und ihr neues Leben

Spendensammler Benedikt Esch lädt noch einmal alle Unterstützer ins Gemeindehaus von Roth ein. Dort soll abschließend über die Hilfsaktion für das peruanische Mädchen berichtet werden, das im Februar in Köln operiert wurde.

Wascheid/Roth Einmal noch geht es um Noemi Berospi - jenes peruanische Mädchen, für das sich der Wascheider Benedikt Esch in den vergangenen 13 Jahren so unermüdlich eingesetzt hat. Esch hatte die heute 14-Jährige bei einem Aufenthalt im Heimatland seiner Frau kennengelernt - und erfahren, dass das Mädchen mit schwersten Missbildungen im Unterleib und in einigen Organen zur Welt gekommen war. Mit diesem Treffen begann für den Eifeler Schreiner ein Hilfs- und Spendenmarathon - etwa 30 000 Euro sammelte Esch für zunächst 13 Operationen, denen sich Noemi in ihrem Heimatland unterziehen musste. Allein im vorigen Jahr brachte er dank vieler Unterstützer 40 000 Euro zusammen, damit eine abschließende Operation in der Kölner Kinderklinik organisiert werden konnte. Zwölf Stunden dauerte der Eingriff, der Ende Februar vorgenommen wurde und der Noemi zu einem - zumindest weitgehend - selbstständigen Leben verhelfen sollte.
Extra: NOEMIS GESCHICHTE


Am Sonntag, 13. August, 14 Uhr, wird Esch im Gemeindehaus von Roth bei Prüm abschließend über den Stand der Dinge referieren und Rechenschaft ablegen über alles, was in den vergangenen 13 Jahren geschehen ist - vom Kennenlernen bis hin "zur weiten, rettenden Reise nach Köln im Jahr 2017". Mit dabei ist in Roth auch Josef Holzki, ehemaliger Chef der Anästhesie in der Kinderklinik, der Noemi und deren Mutter während des mehrwöchigen Aufenthalts in Köln begleitete und betreute. Holzki wird den Besuchern in Roth noch einmal alles aus medizinischer Sicht darlegen.

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