Olympisches Feuer im Prümer Land

Olympisches Feuer im Prümer Land

WEINSHEIM. (cus) "Special Olympics" ist die weltweit größte Sportbewegung für geistig und mehrfach behinderte Menschen. Als ständigen Begleiter für die rheinland-pfälzischen Athleten haben Auszubildende des Stihl-Werks in Weinsheim bei Prüm eine Flammenschale für das olympische Feuer angefertigt.

Die beiden Special-Olympics-Athleten Wolli Smolko und Christian Schneider hatten die ehrenvolle Aufgabe, per Staffellauf mit Fackel bei Stihl Magnesium Druckguss in Weinsheim das olympische Feuer zu entzünden. Auszubildende hatten eine transportable, mit fünf Rädern und exklusiver Flammenschale ausgestattete Konstruktion für die Flamme der Hoffnung angefertigt. Gerhard Eder, Geschäftsleiter des Weinsheimer Stihl-Werks, begrüßte zu diesem Anlass Gernot Mittler (Präsident von Special Olympics Deutschland), Erwin Görgen (Vizepräsident von Special Olympics Deutschland), Karl-Heinz Thommes (Vorsitzender von Special Olympics Rheinland- Pfalz), Hans Tölkes (Vorsitzender Lebenshilfe Prüm), Sabine Geister (Geschäftsstellenleiterin Lebenshilfe Prüm) sowie Irene Arens (Special Olympics) und Hermann Dahm (Westeifelwerke Gerolstein).Prominente testen die Stihl-Fahrradsäge

Anhand einer Präsentation und eines kleinen Films gab die Geschäftsstellenleiterin einen historischen Überblick zu den Special Olympics von der Entstehung in den USA im Jahr 1968 mithilfe der Familie Kennedy bis hin zu den aktuellen Projekten. Zu Special Olympics gehören 2,25 Millionen Athleten in mehr als 160 Ländern. Special Olympics Rheinland-Pfalz besteht seit 2004 und hat zum Ziel, die Akzeptanz von Menschen mit geistiger Behinderung durch Sport in der Gesellschaft zu verbessern. Gernot Mittler bedankte sich beim Sponsor Stihl für die Unterstützung als etwas Besonderem in einer Welt, in der das "Schneller, Höher, Weiter" zum Leitgedanken zähle. Nachdem das olympische Feuer in der Eröffnungszeremonie offiziell entzündet wurde, wird die neue Konstruktion ständiger Begleiter der Special-Olympics-Athleten aus Rheinland-Pfalz sein. Bei der anschließenden Besichtigung des Ausbildungs-Centers versuchten sich Prominenz und die beiden Athleten an der legendären Stihl-Fahrradsäge. Beim Sägen im Sitzen kommt es nicht nur auf Schnelligkeit, sondern auch auf Geschicklichkeit und Kraft an. Die beiden behinderten Sportler hatten die Nase vorn.