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Persönliche Ansprache zeigt Erfolg

Persönliche Ansprache zeigt Erfolg

KYLLBURG. Zur fünften Kylltal-Schau kamen am Wochenende rund 7500 Besucher. Die Aussteller erhoffen sich im Nachgang gute Geschäfte. Bei den Besuchern stieß die Initiative auf Zustimmung.

Als zum Wochenanfang die Abbauarbeiten begonnen wurden und die Aussteller wieder in ruhigeres Fahrwasser kamen, zogen sie Bilanz. Die fällt durchweg positiv aus. Nach dreijähriger Pause - die Ausstellung davor fand 2002 an gleicher Stelle statt - hat sich viel getan. Mit der Anzahl 68 waren es diesmal glatt doppelt so viele Aussteller. Die kamen bis auf rund zehn alle aus dem Bereich der Kyllburger Waldeifel. Dass die Ausstellung einen spürbaren Auftrieb erhalten hat, dafür sorgte der Gewerbeverein "Waldeifel Aktiv" mit intensiver Werbung und persönlicher Ansprache. "Wenn die Unternehmer persönlich angesprochen werden, ihnen die Vorteile für den eigenen Betrieb und die Region deutlich gemacht werden, sind die meisten bereit, sich zu engagieren", sagte Bernhard Klein, Vorsitzender des Gewerbevereins. Gemeinsam mit seinem Team hat er sich mächtig ins Zeug gelegt. Offensichtlich hat auch die Zusammenarbeit im Gewerbeverein und mit den anderen Beteiligten gut funktioniert. Die Direktverkäufer freuten sich an beiden Tagen über großen Zuspruch. So strömten sowohl am Samstag, als auch am Sonntag die Menschen auf das Ausstellungsgelände. Wer seine Ware gleich an den Kunden bringen konnte, hatte sofort einen Gradmesser für den Messe-Erfolg. "Bei den anderen Betrieben standen Information und Beratung im Vordergrund. Hier zeigt sich erst in den folgenden Monaten, was aus den Vorgesprächen in tatsächliche Geschäfte umgesetzt werden kann. Aus der Erfahrung anderer Messen heraus lässt sich aber sagen, dass es bei den Ausstellern hier eine positive Erwartung gibt", resümiert Klein. Er bedankt sich bei Verwaltung und der Straßenmeisterei für die Kooperation. Nach dem Erfolg in diesem Jahr wird die sechste Kylltalschau auf jeden Fall stattfinden. Ob das in zwei oder in drei Jahren sein wird, da wollen sich die Verantwortlichen heute noch nicht festlegen.