Petry tritt Amt an

Lange hat er sich gedulden müssen, doch heute ist es endlich so weit: Um 16 Uhr wird Moritz Petry, der sich bei der Kommunalwahl am 7. Juni mit Zweidrittelmehrheit gegen Rudolf Schmitt (SPD) durchsetzen konnte, in der Gemeindehalle zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde Irrel ernannt.

Irrel. (neb) Seit mehr als einem halben Jahr wartet er auf diesen Tag: Am 7. Juni konnte sich Moritz Petry (CDU) bei der Kommunalwahl mit 65,9 Prozent der Stimmen gegen den SPD-Bewerber und Ortsbürgermeister von Ferschweiler, Rudolf Schmitt, durchsetzen; nun darf er endlich sein Amt antreten. Am heutigen Freitag wird der 34-Jährige im Rahmen einer Verbandsgemeinderatssitzung in der Gemeindehalle Irrel zum neuen Bürgermeister der Verbandsgemeinde Irrel ernannt und vereidigt. Sein Vorgänger, der langjährige Bürgermeister Hans-Michael Bröhl, war bereits am 3. Dezember im Schloss Niederweis feierlich aus seinem Amt verabschiedet worden. Nun geht das Zepter offiziell an Petry über.

Der gebürtige Mainzer, der zuletzt in Frankfurt als Personalberater gearbeitet hat, folgt damit dem Vorbild seines Vaters, der einst ebenfalls Bürgermeister einer Verbandsgemeinde war - in Nierstein-Oppenheim (Rheinhessen). Bezug zur Südeifel hat er aber nicht erst seit feststand, dass er sich um die Nachfolge Bröhls bewerben will: Petrys Frau ist gebürtige Holsthumerin und arbeitet als Lehrerin am Gymnasium Biesdorf.

Schon zwischen 2003 und 2007 lebten die beiden in Holsthum. Petry beendete in dieser Zeit sein Studium der Politikwissenschaft, Betriebswirtschaft und des Öffentlichen Rechts an der Universität Trier und engagierte sich bereits im Irreler Gemeindeverbandsvorstand der Jungen Union und eine Zeit lang als Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Holsthum. Inzwischen leben die Petrys mit dem zweijährigen Sohn Nicolas und Töchterchen Madita, das kurz nach der Kommunalwahl zur Welt kam, wieder in Holsthum.