Pflege und Hilfe

SPEICHER. (red) Die Caritas-Sozialstation Speicher feierte jüngst ihr 30-jähriges Bestehen. Dies war Anlass, die Freunde und Förderer, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter der Sozialstation sowie die interessierte Bevölkerung zu einem Jazzfrühschoppen einzuladen.

Die Stellvertretende Geschäftsführerin des Caritasverbandes Westeifel, Monika Dondelinger, sprach nicht nur die Glückwünsche aus, sondern wies auch darauf hin, dass es mit Einführung der Pflegeversicherung zu Veränderungen in der Pflegelandschaft kam. Im Rahmen dieser Veränderungen wurde auch die Beratungs- und Koordinierungsstellen in der Caritas-Sozialstation eingerichtet. Verbandsgemeindebürgermeister Rudolf Becker brachte in seinem Grußwort seine Freude zum Ausdruck, dass Speicher als Standort für eine Caritas-Sozialstation mit dem damaligen Betreuungsbereich der Stadt Bitburg sowie der Verbandsgemeinden Bitburg-Land, Speicher und Kyllburg vor 30 Jahren die notwendigen guten Bedingungen geschaffen hat: "Es war eine gute Entscheidung, da die Sozialstation von der Bevölkerung sehr gerne angenommen wird." Der Feier im Pfarrheim war ein Gottesdienst in der Pfarrkirche Speicher vorangegangen. Die Caritas-Sozialstation Speicher sowie die Beratungs- und Koordinierungsstelle in der Sozialstation betreuen heute die Verbandsgemeinden Irrel, Speicher und Kyllburg. Sowohl in Irrel als auch in Kyllburg sind zusätzliche Büros eingerichtet. Pflege- und hilfebedürftige Menschen erhalten vielfältige Unterstützung. Neben guter Pflege erhalten die Menschen auch psycho-soziale Beratung und Unterstützungsmöglichkeiten in ihrer individuellen Wohn- und Lebenssituation, sagte Monika Weimann, Leiterin der Caritas-Sozialstation Speicher. Pflegende Angehörige erfahren entlastende Hilfe zur Selbstpflege und werden auf ihre Situation vorbereitet.

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