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Pitter hält einen Rückblick auf den Monat September

Pitter : Ich und Ingo Zamperoni

Pitter hält einen Rückblick auf den Monat September

Nu isser rum, der September, der falsche Fuffziger, sage ich beim Mittagessen und Walburga guckt komisch. Ich hab halt geguggelt an ihrem Computer, als sie im Keller war – so viel kann ich auch. Also, Septem heißt ja sieben und nicht neun. Der römische Kalender fing ja mal mit dem März an. Und mit dem März fing ja dat Corona-Schlamassel-Jahr richtig an. Gut, dass  der September jetzt der neunte ist, sonst hätte das besch... 2020 noch zwei Monate mehr. Zum Thema C... heute kein Wort, versprochen!

Mir ist ja aufgefallen, dass die Fernsehleut’ zum Schluss der Sendung einen Spruch an uns loslassen: So sagt der Ingo Zamperoni, Walburgas Schwarm: „Bleiben Sie zuversichtlich“, der XY-Rudi-Cerne: „Bleiben Sie sicher“, der von Monitor – Name vergessen – : „Bleiben Sie freundlich“. Da will ich auch hin, ich überlege mir  was, aber erst mal zurück zum September und was da so war: Hat  der Dolle  aus dem Weißen Haus in  Sachen Air Base Spangdahlem noch mal Luft an die Zähne gelassen? Ich glaub nicht. Gut so. Auf dem Flugplatz Bitburg geht es indes voran mit dem großen Gewerbegebiet. Der Nachteil ist, der von den Amis versiffte Boden liegt da immer noch. Der Ausbau der Kölner Straße kommt nicht in die Gänge,  aber dafür wird er schon mal teurer als geplant.  Ein Witz, oder? Da denke ich mal lieber nicht an die Beiträge – sehr unangenehme Sache – siehe Biers­dorf.

Den Streit zwischen Steinbach und Streit wegen Ausländer­amt und die geplatzte Voba-Fusion in Irrel – Leut’, wat macht ihr dann? – lass’ ich aus. Der Vorschlag vom Landrat an den Außenminister aus Saarlouis wegen  Risikogebiet Luxemburg kein Thema, sonst rege ich mich zu viel auf. Aufregen könnte ich mich auch über das Gedöns ohne Ende um den „Prümer Taliban“, den sollen sie außerdem mal umtaufen. Das passt alles nicht zu unserer frommen Abteistadt. Nee – in echt jetzt, das hat Prüm nicht verdient.

Was mir gut gefällt, ist das neue Amtsgericht Bitburg. Das gibt’s noch nicht, klar. Walburga und ich haben uns das aber im Internet angeguckt, das wird eine Zierde für die Stadt. Da ist nämlich die Rede von Lichthof,  Bürgergärten und einer Leichtigkeit des Gebäudeausdrucks. Und es sei eine „niedrige Hemmschwelle für den Besuch des Amtsgerichts“, stand in der Zeitung. Die haben ja da meistens mit Leuten zu tun, die eine niedrige Hemmschwelle haben, sagt Walburga.

Jedenfalls wird das neue Amtsgericht schön und schneller fertig als die Bit-Galerie, wetten? Aber das ist ja auch nicht schwer.

Foto: TV/Werhan, Michael

So und nun muss ich aufhören, weil ich gerade so eine Leichtigkeit in Walburgas Ausdruck sehe. Ich grinse wie Ingo Zamperoni und sage zum Schluss meiner Sendung: Bleibt gesund und auf dem Teppich!

(red)