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Pitter wird Bürgermeister

Pitter wird Bürgermeister

Was haben Walburga und ich nicht alles gelesen und gesehen über die großen Polit-Dynastien in den USA. Die Kennedys und die Bushs mit ihren Skandälchen, Affären und auch Schlüpfrigem waren früher recht spannend für mich, jetzt aber nicht mehr.

Haben wir in unserer schönen Vulkaneifel doch längst unsere eigenen Dynastien. Gut, die haben nicht so protzige Villen direkt am Meer, und für die Klatschpresse langt es auch noch nicht, zumindest ist noch kein Paparazzo gesichtet worden. Na, immer noch keine Ahnung, von wem ich spreche? Von den Jenssens und den Geisens natürlich. Mittlerweile omnipräsent in fast allen politisch relevanten Gremien, vom Stadtrat bis zum Bundestag. Und die Jungen sind jetzt auch mittenmang. Auf den Einzug in gefühlte acht bis elf Räte kommt Jens Jenssen; Martin Geisen hält sich da dann doch etwas bedeckter. Immerhin hat er seine Mama bei der Stadtratswahl in Daun noch vorgelassen, im Gegensatz zu Jens Jenssen, der seine Mama bei der Wahl des VG-Rats Daun hinter sich gelassen hat. Frechdachs! Aber der kommt noch ganz groß raus. Das Stadtbürgermeisteramt in Daun geht nach 15 Jahren Wolfgang Jenssen 2014 sowieso automatisch per Erbfolge auf Jens über. Das macht er dann neben seiner Tätigkeit als Bundestagsabgeordneter ab 2013. Und Martin Geisen? Da wird es etwas schwieriger mit der Erbfolge, aber bei künftig konstant 25 Prozent plus X für die FDP kriegt Papa Edmund das auch noch hin.