Pitter

Es gibt in der Eifel einfach nicht genug Ideen, um alle Orte angemessen zu beleben. Oder eben nicht genug Leute.

Und wenn es mal Ideen und Leute gibt, dann fehlt das Geld. Wegen dieses tückischen Ideen-Leute-Geld-Dreiklangs wird die fantastische Infrastruktur, die uns hier mit Wiesen, Wäldern, Weiden sowie Burgen, Betten, Bier und Bitburg geschenkt wurde, nicht so in Wert gesetzt wie das grundsätzlich möglich wäre. Zum Beispiel der Flugplatz. Wie glücklich wären die in Berlin, wenn sie so was mal einfach fertig hätten?! Das ist bei den Hallen nicht anders. Zum Beispiel die Halle 300. Mag sein, dass es hier und da ein bisschen bröckelt, aber im Grunde genommen fehlt einfach nur ein tragfähiges Konzept. Wenn da nicht die Rolling Stones und die Einstürzenden Neubauten auftreten wollen, wo dann?! Womöglich sind sie sogar nach den Bitburger Hallen benannt. Ich sag nur Willibrord-Turnhalle und Eishalle. Von der Neuerburger Gesundheits-Halle oder dem Stahler Hallengroßsaal ganz zu schweigen. Keine Frage: Wir brauchen einen starken Hallen-Verbund Eifel, um all unserer Hallen Herr zu werden. Eine Marketing-Plattform: Unsere Hallen für Ihre Ideen. Das wäre auch die Perspektive für die vielen Bitburger Geschäftshäuser mit der großen Leere im Erdgeschoss. Um all diese Hallen-Fälle wird sich der Hallen-Verbund Eifel kümmern. Die Dachmarke für hallendes Wachstum statt stillem Stillstand! Und wenn es mit den Rolling Stones nicht klappt, können wir den ganzen Plunder aus Ton, Steine und Scherben als Oasen der Ruhe für gestresste Großstädter und überforderte Manager vermarkten. Ihr seht schon: Man kann nie genug Hallen haben. Halle-Lullja! Prost, Diese und weitere Kolumnen finden Sie im Internet unter www.volksfreund.de/kolumne

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