Pitter

Klasse! Jetzt hat die Kreis- und Krisenstadt noch eine neue Stiftung. Ich sag mal: Bitburg wird in Zukunft jede Hilfe brauchen können.

Man kann gar nicht genug stiften gehen. Zum Beispiel im Stadtrat. Da tritt so mir nichts dir nichts der Wortführer der CDU zurück und hinterlässt Schuhe in einer Größe, bei der sich erst mal jemand finden muss, der darin laufen kann. Dann diese Fahnenflucht bei Großprojekten wie der Bit-Galerie oder dem flüchtigen Fluchplatz, ähhm Flugplatz, wo eine Fraktion nach der anderen neuerdings meint, auf den fahrenden Zug der Gegner aufspringen zu müssen. Und dann geht sie los, die Fahrt ins Nirgendwo, und hinterher wundert man sich, warum in Bitburg kein großer Bahnhof mehr ist und den meisten Projekten der Zug fehlt: Alles bleibt so, wie es ist, weil früher sowieso alles besser war und morgen heute gestern ist. Der Flugplatz wird zum Kein-Flug-Platz und die Bit-Galerie zur Trier-Fantasie, weil da eh schon mehr Eifeler einkaufen als in der Eifel. Wer mit mir stiften gehen will: Man nehme ein Stubbi, spende eins seinem Banknachbarn und erlaube sich den Luxus einer eigenen Meinung - vielleicht gibt es ja demnächst eine Stiftung, die das unterstützt. Prost, Diese und weitere Kolumen finden Sie unter www.volksfreund.de/kolumne

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