Pitter

Die Amerikaner von der Airbase Spangdahlem sind ja ein komisches Völkchen. Da organisieren die in der Housing ein Halloween-Spektakel, bei dem man noch Geld dafür bezahlen soll, dass man angeschrien und erschreckt wird.

Auch diesen Samstag kann man sich noch von 17 Uhr bis Mitternacht im Spukhaus in der Mötscherstraße nach richtig ur-amerikanischer Tradition einen Schrecken einjagen lassen. Fünf Euro kostet das. Immerhin wird das Geld für einen guten Zweck gespendet. 350 US-Militärangehörige aus ganz Deutschland sind angereist und nötig, um im Spukhaus für Angst und Schrecken zu sorgen. Einer meiner Skatbrüder meint, das Geld für das ‚Haunted House' könne er sich allerdings komplett sparen. Denn für Angst und Schrecken sorge seine Frau, die alte Hexe, bei ihm ganz alleine. "Haunted House hab ich zu Hause", sagt der und wenn er manchmal seine Frau sehe, werde ihm gruselig genug. Auch anschreien lassen könne er sich zu Hause zum Nulltarif - rund um die Uhr. Das Spukhaus sei für ihn also rausgeworfenes Geld. Prost!