Pitter

Bitburg, Mekka des Eifeler Nachtlebens, die Stadt, die niemals schläft. Hier tobt der Bürgermeister im Kettenhemd - oder so ähnlich, naja: eher so ähnlich.

Wovon ich spreche? Naja, ich war echt stutzig, dass der Stadtrat jetzt die Vergnügungssteuer erhöht. Folglich muss es ja irgendwo in diesem Bitburg auch Vergnügen geben. Aber wo? Wer suchet, der findet, sage ich mir und machte mich auf und balancierte über die hochgeklappten Bürgersteige durch Big Bitburg, diese Lasterhöhle. Aber der einzige Ort, den ich fand, an dem es in diesem nächtlichen Trauerspiel wirklich mal gerockt hat, soll jetzt abgerissen werden - das gute alte Castel. Tanztherapie statt Rock 'n' Roll. Skandal im Sperrbezirk! Jetzt verstehe ich auch, warum die Bitburger immer noch den Allerletzten, bekannt als "One for the Road", trinken - danach kommt erstmal lange nix. Off road sozusagen. Atemlos durch die Nacht ist in Big Bit bisher eher nicht vergnügungssteuerpflichtig. Die Rettung: mein Kyllhafen. Mehr Schiffe, mehr Verkehr, mehr Gäste, mehr Feste. Gerade jetzt, wo es mit der Gartenschau nicht geklappt hat. Damit in dieser schönen Stadt das Vergnügen wieder Chancen hat! In diesem Sinne: Heute mal "Two for the Road", mindestens! Ich bring' Walburga mit. Wir zwei, völlig offroad und unplugged mitten in der großen Stadt. Wenn bei Bitburg die rote Sonne in der Kyll versinkt… Und sagt hinterher nicht, ich hätte euch nicht gewarnt: Meine Frau liebt Helene Fischer… pausenlos atemlos… Euer