Pitter

Dass die Bitburger sich jetzt ein Herz gefasst haben, ihre drei Römersteine für schlanke 100 000 Euro in Szene zu setzen, finde ich klasse. Zwar ist der Sinn darin nicht auf den ersten Blick zu erkennen, aber mit ein bisschen Nachdenken kommt man drauf.

Die Sache ist doch die: Da schlummert Potenzial in verlorenen Hinterhöfen, das darauf wartet, entdeckt zu werden. Schon in einer der nächsten Baugruben werden wir Thermen, Tempel und das große Theater finden. Es würde mich nicht wundern, wenn wir auf das Grab eines römischen Ingenieurs stoßen, der schon damals den Kyllhafen geplant hat. Und nach diesem Plan rekonstruieren wir Vicus Beda. Dann können die Trierer aber einpacken! So läuft es dann nicht nur rund auf dem Rundweg, sondern es kommt auch alles in Fluss auf der Kyll. Danke, Bitburg!