Pitter

Da sind wir alle nach Bitburg gereist, haben "Wir wollen die Gartenschau" gesungen - ja, sogar ich habe im Hintergrund mitgebrummt - und wie bekloppt Daumen gedrückt. Unser Garten, also vor dem sintflutartigen Regen, der war zurechtgemacht, als würde die Landeskommission bei diesem Anblick entscheiden, ob die Eifel einer Gartenschau würdig ist oder nicht.

Und glaubt mir: Wenn es an Walburga und unserem Garten gelegen hätte, hätten wir den Zuschlag längst. Ständig wurde ich an den Spaten rekrutiert: mulchen, Unkraut spritzen - nix Glyphosat, das machen wir ja ins Bier - und Schubkarren hin und her fahren. Und wofür?! Wenn die Mainzer nicht langsam in die Pötte kommen, wird das knapp mit der Gartenschau in 2022. Die haben ja keine Ahnung, wie viel Vorlauf so Projekte hier brauchen. Aber wenn sogar Bitburg mehr Flower-Power hat als Mainz, muss man die Sache vielleicht eh noch mal ganz grundsätzlich überdenken. Darauf ein Unwetter-Bier mit einem dreifach verregneten Prost,

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