Plädoyer für die Region

Zum bewussten Einkaufen hat der Trierer Bischof Stephan Ackermann beim Besuch der Bitburger Bauernmarkthalle aufgerufen.

 Sprach sich für den Schutz mittlerer und kleinbäuerlicher Landwirtschaft aus: Bischof Stephan Ackermann. Foto: privat

Sprach sich für den Schutz mittlerer und kleinbäuerlicher Landwirtschaft aus: Bischof Stephan Ackermann. Foto: privat

Bitburg. (red) Im Rahmen seiner Visitationsreise durch das Dekanat Bitburg besuchte Bischof Ackermann das Erntedankfest der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) im Bistum Trier in der Bauernmarkthalle und sprach mit Gästen und Standbetreibern. "Wenn wir auf regionale Produkte schauen und den Aspekt der Nachhaltigkeit in den Blick nehmen, heißt das, unsere Einkaufsgewohnheiten an vielen Stellen zu überdenken" und, so appellierte der Bischof an die Verbraucher, "regionale Wirtschaftskreisläufe zu stärken".

Globale Warenströme seien wichtig und stärkten die Entwicklung, wenn sie in einer gerechten Weise geschähen. Aber der "regionale Aspekt" sei unerlässlich für den "Erhalt und Schutz unserer Umwelt, aber auch mittlerer und kleinbäuerlicher Landwirtschaft bei uns und in anderen Ländern und Regionen der Erde". Dies sei wichtig, um die Schöpfung, die uns anvertraut ist, für zukünftige Generationen zu erhalten", erklärte Bischof Ackermann.

Die Bitburger Bauernmarkthalle wurde 2005 auf Initiative der KLB im Bistum Trier eröffnet. Dort bieten unter dem Motto "Eifel: Aus der Region - für die Region" Landwirte und Betriebe regionale Produkte an. Die Bauernmarkthalle hat geöffnet: Freitag von 9 bis 17 Uhr, Samstag von 9 bis 13 Uhr.

Nähere Infos bei der Katholischen Landvolkbewegung im Bistum Trier, Telefon 06563/930350.

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