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Polizei: Auch für Hexen gelten die Corona-Maßnahmen

Polizei warnt zur Hexennacht : Kontaktsperre auch für Eifeler Hexen und Maiwanderer

(red) Heute ist Hexennacht. In diesem Jahr wird aber alles ganz anders sein als sonst. Wo früher Scharen an meist jungen Menschen durch die Städte und Dörfer zogen und Streiche ausheckten, wird die Hexennacht in diesem Jahr aufgrund der geltenden Corona-Beschränkungen deutlich ruhiger ausfallen müssen.

Grundsätzlich sind Ansammlungen von Menschen – einschließlich Hexen – im öffentlichen Raum verboten. Darüber hinaus gilt das Social Distancing. Hexen geht also nur alleine oder mit anderen Hexen aus dem gemeinsamen Hausstand. Ansonsten dürfen höchstens zwei Hexen zusammen unterwegs sein. Dann aber mit Mindestabstand von 1,5 Metern.

„Der gilt übrigens auch beim Fliegen auf dem Besen“, meint der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Trier, Karl-Peter Jochem, schmunzelnd und ergänzt: „Um die Ergebnisse, die bisher mit den Beschränkungen erzielt worden sind, nicht zu gefährden, raten wir grundsätzlich, zu Hause zu bleiben.“ Sollte dennoch die eine oder andere Hexe unterwegs sein, mahnt Jochem dazu, sich beim Streiche spielen an die Regeln zu halten. Kriminelle Handlungen wie Vandalismus, Sachbeschädigungen oder gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr gehören keinesfalls dazu.

Auch die beliebten Wanderungen zum Ersten Mai, mit Freunden und Bollerwagen, werden in diesem Jahr nicht stattfinden können. Maiausflüge sind nur unter Einhaltung der geltenden Beschränkungen des Kontaktverbots zulässig.