Porticus-Neubau der Villa rustica ziert Blankenheimer Kreisel

Auf dem neuen Kreisel zwischen Blankenheim und dem Industriegebiet thront ein Nachbau der Porticus der Blankenheimer Villa rustica. Das Projekt wurde ausschließlich aus privaten Spenden finanziert.

Blankenheim. (red) Er ist ein Blickfang auf dem Weg nach Blankenheim, lädt gar zum mehrmaligen Umrunden ein: der "Römerkreisel" zwischen Blankenheim und dem Industriegebiet. Nun übergaben Freunde und Förderer den Kreisel seiner Bestimmung. Was den Kreisel so besonders macht: Auf ihm thront ein Nachbau einer antiken Porticus der Blankenheimer Villa rustica. Ihren Standort kann man vom Kreisel aus erblicken. "Mit der Innengestaltung des Römerkreisels verfügt Blankenheim über einen weiteren Hingucker, der darüber hinaus auf ein landesweit bedeutendes Bodendenkmal hinweist", sagte Andreas Lange, Vorsitzender des örtlichen Fördervereins.

Der Römerkreisel macht sich für die Gemeinde im doppelten Sinne bezahlt - wurde das Projekt doch ausschließlich privat finanziert. Neben Spenden mehrerer Unternehmen und Vereine gab der Blankenheimer Förderverein etwa 6000 Euro für den Porticus. In ehrenamtlicher Arbeit errichteten die Blankenheimer um Friedhelm Elsen den Kreisel. Elsen war es, der im Jahr 2007 die Idee zu dem ungewöhnlichen Projekt hatte. Die Sandstein-Säulen sind ihren antiken Vorbildern nachempfunden. Die Backsteinmauer ist in Pompeji-Rot gestrichen.