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Preise für Eifeler Immobilien liegen unterm Landesschnitt steigen aber

Wohnraum : Eifeler Immobilienpreise steigen weiter

Die Immobilienpreise sind in den vergangenen zwei Jahren deutlich gestiegen. Und auch die Corona-Krise hat am anhaltenden Preisanstieg nichts geändert. Zu diesem Ergebnis kommt eine exemplarische Auswertung der Immobilienplattform Scoperty (www.scoperty.de) von mehr als 1,7 Millionen aktuellen Objekt-, Lage- und Preisdaten aus Rheinland-Pfalz.

Die Auswertung zeigt: Mehr zahlen müssen Käufer nicht nur in Großstädten, sondern auch auf dem Land.

Für den Eifelkreis kommt Scoperty zu einem Preis von 1605 Euro pro Quadratmeter. Der Vulkaneifelkreis liegt mit 1323 Euro dahinter. Beide liegen unter dem durchschnittlichen Quadratmeterschätzwert in Rheinland-Pfalz von 2098 Euro.

Im Schnitt stiegen die Preise laut Scoperty seit Anfang 2018 um rund 24 Prozent, im Eifelkreis um rund 19 Prozent, im Vulkaneifelkreis um 22,8 Prozent. Beide Kreise gehören im Landesvergleich zu den Kommunen mit günstigeren Preisen. Spitzenreiter ist Mainz (3761 Euro pro Quadratmeter), Schlusslicht Pirmasens (990). Trier ist die viertteuerste Kommune (2874) im Land hinter Mainz, dem Landkreis Speyer und Landau. Auch in Trier bewegt sich der Preisanstieg mit 22,1 Prozent knapp unter dem Durchschnitt.

Das rheinland-pfälzische Ergebnis folgt einem bundesweiten Trend. Viele Experten hatten in der Corona-Krise mit Millionen Kurzarbeitern und gestiegener Arbeitslosigkeit zumindest mit einer Preisdelle gerechnet. Doch das hat sich nicht bewahrheitet.