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Preister Kornmarktstraße wird saniert und dann abgestuft

Kreis übernimmt noch einmal Vollausbau : Preister Kornmarktstraße wird saniert und abgestuft

Ein letztes Mal noch werden der Eifelkreis und das Land Rheinland-Pfalz die Kosten für die Sanierung der Kornmarktstraße in Preist übernehmen. Danach soll die jetzige K 37 in die Trägerschaft der Gemeinde übergehen – also abgestuft werden.

So hat es der Ortsgemeinderat Preist bei der Sitzung diese Woche beschlossen.

Besonders glücklich sind die Ratsmitglieder mit dieser Lösung zwar nicht. „Natürlich hätte es uns am besten gefallen, wenn der Kreis die Straße sanieren und dann auch behalten würde“, sagt etwa der Preister CDU-Chef Stefan Krein. Aber dies war angesichts des doch recht verhaltenen Verkehrsaufkommens auf der Rumpelpiste keine Option. Denn Kreisstraßen müssen laut Landesstraßengesetz dem „überörtlichen Verkehr“ dienen.

Die Alternative wäre gewesen, die Straße nur notdürftig vom Kreis flicken zu lassen. Angesichts der extremen Schäden, die die Deckschicht bereits seit Jahren aufweist, erschien dies den Ratsmitgliedern und Ortsbürgermeister Edgar Haubrich allerdings nicht angemessen. Allein die Wasserleitungen, merkt Grein an, stammen noch aus dem Jahr 1929.  

„Und die Abstufung würde aber kurz oder lang eh passieren“, ist sich der Dorfchef sicher. Also sei es cleverer,  den Vollausbau noch ein letztes Mal mitzunehmen, um 30 bis 40 Jahre Ruhe zu haben. Danach allerdings könnte es dann teuer werden für die Gemeinde.

Wann die Bagger in der Kornmarktstraße vorfahren, blieb zunächst noch unklar. Zumindest aber, so hat es der Kreis im Straßenbauprogramm geplant, soll der Baustart noch vor dem Jahr 2023 über die Bühne gehen. Die angepeilten Kosten liegen bei 650 000 Euro für die Kommune. Hinzu kommt Fördergeld des Landes. Ein letztes Mal.