Probebohrungen sollen Aufschluss geben
In Abstimmung mit dem Geologischen Landesamt wird ein Firmenkonsortium demnächst Probebohrungen im Raum Olk/Windmühle vornehmen. Diese sollen Aufschluss geben, ob sich dort ein Kalkstein-Abbau lohnt.
Ralingen/Welschbillig. (alf) Die Firma Lava-Stolz (Hillesheim) und zwei Partnerunternehmen haben Probebohrungen in Auftrag gegeben, um Aufschluss über Qualität und Mächtigkeit der Kalkstein-Vorkommen im Raum Olk/Windmühle/Kunkelborn zu bekommen. Das hat Firmenchef Dieter Stolz dem TV auf Anfrage mitgeteilt. Bis Anfang November erwartet Stolz die Ergebnisse der Kernbohrungen. Erst dann könnten Aussagen über die benötigte Fläche, das Investitionsvolumen und den eventuellen Bau eines Zementwerks gemacht werden. Die Probebohrungen seien mit dem Geologischen Landesamt abgestimmt; vier Landbesitzer hätten ihre Zustimmung erteilt. Bei der Kreisverwaltung ist bisher noch kein Antrag auf Kalkstein-Abbau eingegangen. Die Gemeinden Ralingen, Welschbillig, Aach und Newel sind gegen das Vorhaben und haben einen Fachanwalt eingeschaltet.