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Prüm: Verkaufsoffener Sonntag und Trödelmarkt - Programm ab Freitag

Handel : Von verkaufsoffenem Sonntag bis Trödelmarkt: Was in Prüm an diesem Wochenende los ist

Prüm freut sich auf ein buntes und verkaufsoffenes Wochenende mit mehr Aktionen als bisher gewohnt. Es beginnt sogar schon am Freitag – und auf dem Hahnplatz.

 Prüm ruft – und seine Stadtteile Niederprüm und Dausfelder Höhe ebenfalls: Der Gewerbeverein der Abteistadt hat ein buntes, verkaufsoffenes Wochenende vorbereitet. Die Verantwortlichen hoffen, in schwierigen Zeiten dennoch ein wenig Sonne in die Gemüter der Gäste zu bringen.

„Das Besondere ist die Menge der Aktionen“, sagt Manfred Rett vom Vereinsvorstand, „es sind drei gleichzeitig. Das hatten wir bisher noch nicht.“

Am Freitag geht es schon los in Prüm

Und es geht schon früh los damit: Beginn ist bereits am Freitagnachmittag um 17 Uhr, an ungewohnter Stelle. Denn das Street-Food-(„Straßenfutter“-)Festival wird diesmal auf dem Hahnplatz aufgebaut und nicht, wie bisher, auf dem Tiergartenplatz.

Der Grund dafür überrascht weniger: „Auf dem Tiergartenplatz ist es sehr eng, aus Corona-Gründen haben wir das verworfen“, sagt Rett. „Und der Veranstalter kommt mit 16 Wagen statt mit 20.“ Ergebnis: „Mehr Abstand, mehr Fläche, und die Leute können sich besser verteilen.“

Verteilen, verweilen: Das gilt nicht nur an den Imbissständen, sondern natürlich auch in und vor den Cafés und anderen Gasthäusern der Stadt. Sie alle haben geöffnet und würden sich freuen, wenn Besuch käme.

Wann die Geschäfte am verkaufsoffenen Sonntag in Prüm öffnen

Ein weiteres Angebot findet man am Sonntag – die Geschäfte öffnen dann um 12 Uhr – ebenfalls im Zentrum: Die Autoschau, aufgebaut in der Hahnstraße. „Die wird ausschließlich von den örtlichen Händlern gemacht“, sagt Rett. Die Straßen der Innenstadt sind an diesem Tag für den hoffentlich herrschenden Besuchertrubel gesperrt.

Die Stimmung vor dem Wochenende? „Eigentlich recht positiv“, sagt Manfred Rett. „Es geht ja jetzt in den Frühling.“ Aber – erhebliches Aber – natürlich sei da „der große Wermutstropfen. Das ist die Ukraine-Krise, die allen im Hinterkopf steckt. Mir natürlich auch.“

Dennoch soll das Wochenende ein wenig Freude bringen. Und Ablenkung. Die bietet auch Extra-Angebot Nummer drei: Der Antik- und Trödelmarkt, ausgerichtet wie immer von Anita und Rainer Propson aus Lünebach auf dem Ausstellungsgelände.

Das war zwar bei der Juliflut des vergangenen Jahres schwer beschädigt worden, man hoffe aber, bis zum Wochenende alles parat zu haben, sagt Anita Propson. Ihr Mann Rainer bleibt optimistisch: Das werde schon alles hinhauen. „Es wird sehr viel Betrieb geben. Und schönes Wetter. Und einen Riesen-Nachholbedarf“, sagt er. „Die Leute brennen auf Markt, die haben einfach Lust.“

Am Samstag und Sonntag wird getrödelt

Der Antik- und Trödelmarkt beginnt am Samstag um 9 Uhr (geöffnet bis 17 Uhr) und geht weiter am Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Nur auf die Markthalle könne man diesmal nicht zurückgreifen, wegen der Pandemie. Dafür aber schafften es die Organisatoren, genügend Parkfläche bereitzustellen.

„Da werden Tausende Menschen kommen“, sagt Rainer Propson, „Prüm ist ein Magnet. Und wenn Trödel ist, kommen doppelt so viele.“

Zitieren wir Stadtbürgermeister Johannes Reuschen: Das sei doch wirklich insgesamt, wie er findet, „ein fantastisches Programm“. Oder, wie der Zweite Vorsitzende Hans-Peter Fuchs im Grußwort sagt: „Bummeln Sie durch die Fachgeschäfte, denn anprobieren, fühlen und schmecken erlebt man nicht online, das geht nur bei den Geschäften vor Ort.“ Stimmt. In Bitburg hat man es am vergangenen Wochenende ebenfalls erlebt, auch dort brummte es wie lange nicht. Jetzt also Prüm. Auf geht‘s.