Prümer Bürgerbewegung wird 25 Jahre alt.

Kommunalpolitik : Das große Fest kommt im April

Die Prümer Bürgerbewegung wird 25 Jahre alt, im Frühling lädt sie zum Konzert ein.

Erst vor wenigen Wochen musste die Prümer Bürgerbewegung (PBB) eine traurige Nachricht verkraften: Denn mit dem Tod von Walter Braus, dem ehemaligen ersten Beigeordneten der Stadt (der TV berichtete), verlor sie einen ihrer Gründer und prägenden Mitstreiter. Und dennoch gab es für die kommunalpolitische Vereinigung auch etwas zu feiern: das 25-jährige Bestehen.

Dazu richteten die Mitglieder eine zunächst nur kleine Feier aus. Dabei dankte der erste Vorsitzende Johannes Reuschen besonders den auch heute noch aktiven Gründungsmitgliedern Frank Kirsch und Karl Zaums. Reuschen hatte das Amt des Vorsitzenden vor zehn Jahren von Walter Braus übernommen.

Wie gesagt: eine kleine Feier. Das große Geburtstagsfest soll am Samstag, 6. April, in der Abteistadt ausgerichtet werden. Zusammen mit den FWG-Kollegen aus der gemeinsamen Stadtratsfraktion lädt die PBB dann alle Bürger aus Dausfeld, Niederprüm, Weinsfeld, Steinmehlen und Prüm zu einem Konzert ins Konvikt ein.

Die Prümer Bürgerbewegung wurde am 27. Dezember 1993 von Helmut Keller, Walter Braus, Karl Zaums, Thomas Nahrings, Oswin Hoffmann, Peter Hack, Frank Kirsch, Dirk Melchisedech, Johannes Orthen und Mario Nau ins Leben gerufen.

Das Ziel der Gründer lautete damals: den Prümern „eine überparteiliche Alternative in der Kommunalpolitik zu bieten“. Seit dieser Zeit engagiert sich die PBB in der Stadtpolitik und ist auch aktuell im Rat, in Ausschüssen und Arbeitskreisen vertreten.

Auch bei der nächsten Kommunalwahl im Mai wird die Gruppierung wieder antreten – und stellt dabei auch einen Bürgermeisterkandidaten: Wie bereits berichtet, will der Vorsitzende Johannes Reuschen gegen Amtsinhaberin Mathilde Weinandy (CDU) antreten.

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