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Prümer Forstamt lädt zu 20. Waldjugendspielen ein

Umweltbildung : Den Wald entdecken

(aff) Wie funktioniert eigentlich ein Forst, und was ist der Unterschied zu einem Wald? Wann werden Bäume gefällt und warum? Dritt- und Siebtklässler durften im Prümer Tettenbusch jetzt wieder unter Beweis stellen, dass ihnen solche Fragen nicht unbekannt sind und sie die meisten im Idealfall sogar beantworten können. Das Prümer Forstamt hatte sie zu den 20. Waldjugendspielen in den Tettenbusch eingeladen.

Mehr als 50 ehrenamtliche Helfer, Pädagogen und Forstmitarbeiter hatten für den sportlichen Wettkampf wieder einen von Bernd Schuller und Dietmar Spoo vom Forstamt entwickelten Parcours mit unterschiedlichen Stationen im Hauswald der Abteistadt aufgebaut. Eingeladen waren wie immer Kinder und Jugendliche von allen Schularten im Altkreis. „Früher mussten wir die Spiele auf zwei Tage verteilen“, sagt Forstamtsleiter Peter Wind. Seitdem die Kollegen in Bitburg aber zu eigenen Spielen einladen, reiche ein Tag aus. Rund 430 Kinder nahmen diesmal teil. Sie konnten im Klassenverband um Punkte kämpfen und sich so mit ihren Alterskollegen messen. „Nicht im harten Wettkampf, aber die Kinder und Jugendlichen wollen sich schon vergleichen“, sagt Wind.

Als Sieger unter den dritten Klassen behauptete sich die St.-Christophorus-Grundschule Arzfeld. Die Lissendorfer Grundschule Am Möschelberg erreichte den zweiten Platz, der dritte ging an die St.-Josef-Grundschule  Stadtkyll. Bei den siebten Klassen siegte die Klasse 7p/n des Regino-Gymnasiums, Platz zwei ging an das Vinzenz-von-Paul-Gymnasium  Niederprüm, Platz drei an die Klasse 7a1 des Regino-Gymnasiums. Den Kreativwettbewerb hat ebenfalls die Klasse 7 des Vinzenz-von-Paul-Gymnasiums gewonnen; Platz zwei und drei gingen ans Regino-Gymnasium (7p/n und 7a2).