Radaktionstag Lustiges Prümtal geht in die 23. Runde

Freizeit : Das Prümtal steigt erneut aufs Rad

Der Autofreie Aktionstag „Lustiges Prümtal“ zwischen Olzheim und Waxweiler geht am Sonntag, 1. September, in seine mittlerweile schon 23. Runde.

Wie oft auf der Strecke gelacht wird, ist kaum messbar, aber eins steht fest, wenn der Autofreie Aktionstag „Lustiges Prümtal“ am Sonntag, 1. September, in die 23. Auflage geht, wird er wieder viele Hundert Besucher anziehen. „Der Tag gehört zu den absoluten Klassikern seiner Art. Als unser Radweg endlich ausgebaut war, dachten wir erst noch, dass der Zuspruch nun zurückgehen wird, aber Fehlanzeige. Die Leute kommen nach wie vor in Scharen – zumindest wenn das Wetter mitspielt“, sagt Aloysius Söhngen, Bürgermeister der Verbandsgemeinde (VG) Prüm.

Gemeinsam mit der VG Arzfeld habe man wieder alles gegeben, um an dem stetigen Erfolg auch in diesem Jahr anzuknüpfen, sagt Söhngen. „Dazu gehört nicht nur eine freie Strecke. Der Aktionstag lebt vor allem von dem, was in den teilnehmenden Dörfern passiert und das ist wieder einiges.“

Andreas Kruppert, Chef der VG Arzfeld, stimmt Söhngen zu. „Das Lustige Prümtal wird ja auch gerne als das längste Dorffest der Eifel bezeichnet.“ Und so falsch liege man damit ja auch gar nicht. Auf 27 Kilometern werden die 14 Gemeinden entlang der Aktionsstrecke zwischen Olzheim und Waxweiler wieder Bewährtes, aber auch so manches Neue präsentieren. Mit dabei sind wieder Olzheim, Willwerath, Hermespand, Prüm, Niederprüm, Watzerath, Pittenbach, Pronsfeld, Lünebach, Merlscheid, Kinzenburg, Heilhausen und Waxweiler.

„Und sie alle haben was zu bieten. Alte Hasen wissen zum Beispiel, dass sie in Merlscheid pausieren werden, um dort die fantastischen Reibekuchen zu essen. Es gibt sogar Leute, die erst gar nicht aufs Rad steigen, sondern nur zum Mittagessen dorthin fahren“, sagt Söhngen. Zum ersten Mal dabei sei aber zum Beispiel auch das Truck-Center Backes in Olzheim. „Auf dem Parkplatz wird ein XL-Sandkasten aufgebaut. Ich würde da gerne aber noch ein paar X anhängen, so groß ist der. Mit Minibaggern ist der zum Beispiel gut befahrbar.

In Dausfelder wiederum gebe es einen Parcours auf dem sportliche Fahrer sich austoben können, auf dem Wanderparkplatz Wenzelbach kurz vor Niederprüm wiederum bietet die Evangelische Kirchengemeinde um 11 Uhr einen Freiluft-Gottesdienst unter dem Motto „Aufatmen und Auftanken“ an.

„Und in Waxweiler fällt der Aktionstag auch noch in die Kirmeszeit – man darf also auch noch Karussel fahren“, sagt Kruppert. Dazu gehört dann natürlich auch gleich ein weiterer Gottesdienst. Um 11 Uhr beginnt in der Pfarrkirche das Festhochamt zur Johannes- und Schutzengelkirmes mit anschließender Radsegnung – dann kann ja eigentlich nichts mehr auf der Strecke schiefgehen.

„Wir bitten aber alle Teilnehmer vernünftig zu sein und einen Helm aufsetzen. Bei Unfällen kann der einfach vor schwereren Verletzungen schützen“, sagt Söhngen. Wenn aber doch mal etwas passiert, sind aber entlang der Strecke überall ausreichend viele Stationen des Deutschen Roten Kreuzes zu finden. „Der Tag ist schon ein bisschen der Tag der Helfer. Insgesamt sind zwischen 700 und 800 Ehrenamtliche im Einsatz“, sagt Söhngen.

Auch die Polizei und die Freiwilligen Feuerwehren werden wieder mit dabei sein. „Die Feuerwehren werden wieder dafür sorgen, dass wirklich niemand mit seinem Auto auf der Strecke landet. Es ist ja nicht so, dass es nicht doch immer wieder versucht wird“, sagt der Prümer VG-Bürgermeister.

Die Polizei wird die Sperrungen wie gewohnt jeweils eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn einrichten. Von 9 bis 19 Uhr sind die K164 zwischen Olzheim und Prüm, die B410 zwischen Prüm und Lünebach sowie die L12 zwischen Lünebach und Waxweiler gesperrt.

Weitere Informationen und Details zum Programm im Internet unter: www.lustiges-pruemtal.de

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