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Radweg zwischen Speicher und Beilingen

Das Problem ist fest verwurzelt : Gefährliche Stellen auf dem Radweg zwischen Speicher und Beilingen

Der Radweg zwischen Speicher und Beilingen ist im Bereich der K 40 in einem extrem schlechten und auch gefährlichen Zustand.

So schön die Baumallee auch ist: Dass die Nähe zur Natur irgendwann zum Problem werden könnte, damit war zu rechnen. Eigentlich ist der gut einen Kilometer lange Abschnitt des Radwegs, der zwischen der Kapelle am östlichen Stadtrand von Speicher und dem Nachbarort Beilingen parallel zur Kreisstraße  40 verläuft, für Radfahrer alles andere als eine Herausforderung. Der Abschnitt weist kaum Gefälle auf und ist darüber hinaus größtenteils auch noch schnurgerade.

Das Problem ist allerdings: Überall dort, wo ein Baum steht, suchen sich die Wurzeln ihren Weg und drücken damit den Asphalt nach oben. Was mit dem Heranwachsen der Bäume dazu geführt hat, dass aus der einst fast waagerechten Strecke inzwischen eine echte Buckelpiste geworden ist.

Und gefährlich wird es vor allem dann, wenn sich zwei Radfahrer begegnen. Stellenweise ist der Asphaltbelag nämlich nicht nur verbeult, sondern es klaffen wulstige Risse wie bei einer offenen Wunde.

„Wir haben das auf dem Schirm“, sagt Annette Becker, Leiterin der Bauabteilung bei der Verbandsgemeinde Speicher.

Die Nähe zu den Bäumen sei natürlich problematisch, doch sei es seinerzeit im Zuge des Ausbaus des Kreisstraße Wunsch der Gemeinden gewesen, den Weg dort anzulegen, so Becker.

Um die Situation zu entschärfen, müsse man den Belag an den betroffenen Stellen abfräsen und dann neu asphaltieren, erklärt sie. Dadurch werde die Strecke dann zwar auch nicht wieder eben, aber zumindest besser befahrbar.

Wann die Strecke in Angriff genommen werden könne, sei derzeit aber noch völlig offen. „Der Plan ist, das in Verbindung mit einer anderen, größeren Baumaßnahme anzugehen“, sagt Becker.

Den Auftrag separat zu vergeben, sei angesichts der momentanen Auslastung der Bauunternehmen eher aussichtslos, fügt die Bauamtsleiterin hinzu. „Für so eine kleine Maßnahme macht sich doch keine Firma auf den Weg.“