RADWEGE

Zu unserem Bericht "Die Bremser von der Bimmelbahn" (TV vom 2. Juni) schreibt dieser Leser:

Es ist lebensgefährlich, mit dem Fahrrad über die B 410 zwischen Prüm und Gerolstein zu fahren. Dabei wäre es so einfach, einen Radweg zu bauen - wenn sich die Betreiber der Eifelquerbahn nicht so quer stellen würden. Vor längerer Zeit war zu lesen, dass 2015 der erste Zug zwischen Gerolstein und Prüm fahren werde - dabei ist bisher noch kein Baum und noch keine Hecke entfernt worden, welche die Gleise überwuchern. Diese Strecke für den Zugbetrieb wieder in Ordnung zu bringen, kostet Millionen von Euro. Hat der Betreiber das Geld dafür, oder soll der Steuerzahler die Kosten übernehmen für einen Hobby-Verein? Aus der Sicht des Fremdenverkehrs wäre es wichtig, wenn hier der Kreis geschlossen wird und eine Radwege-Verbindung Prüm-Gerolstein an andere, bereits bestehende Radwege angeschlossen werden könnte. Deshalb meine Bitte an die Betreiber der Eifelquerbahn: Gebt den Abschnitt Prüm-Gerolstein frei für den Bau des Radwegs - auch wenn das Oberverwaltungsgericht euch recht gibt. Das Geld, das dabei für die Sanierung gespart wird, kann man für andere Projekte gebrauchen, die es bereits gibt. So ist beispielsweise jetzt schon kein Geld da, um die bestehende Strecke Gerolstein-Kaisersesch in Ordnung zu halten. Welchen Sinn macht es dann, die Bahnstrecke Gerolstein-Prüm auch noch neu aufzubauen? Peter Schreiber, Büdesheim