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Regeln einhalten, auch aus Respekt

Kommentar : Regeln einhalten – auch aus Respekt

Kassierer mit Mundschutz und Apotheker hinter Glasscheiben — manchem werden die neuen Sicherheitsvorkehrungen übertrieben vorkommen. Was heute Realität in Supermärkten, Tankstellen und anderen Orten ist, erweckt den Anschein eines Science-Fiction-Films.

Doch wir sollten bei all diesen Regeln und Maßnahmen, die einigen wie Gängelungen vorkommen, auch an die Menschen denken, die in den Einrichtungen ihre Jobs machen.

Denn kaum jemand von uns würde sich derzeit wohl gerne an eine Supermarktkasse, in eine Apotheke oder Tankstelle setzen, wo er täglich mit Hunderten Menschen Kontakt hat. Wir sollten dankbar sein, dass diese Menschen den Laden im wahrsten Sinne des Wortes am Laufen halten.

Oder anders ausgedrückt: Wir sind es diesen Leuten schuldig, dass wir uns an die Regeln halten. Wer weiterhin keinen Abstand hält oder in großen Gruppen einkauft, hat offenbar noch nicht verstanden, dass die Sicherheitsmaßnahmen auch dafür da sind, andere zu schützen. Und lässt auch Respekt vermissen. Denn mit der eigenen Gesundheit fahrlässig umzugehen, ist die eine Sache. Die andere ist es, Mitmenschen zu gefährden.

c.altmayer@volksfreund.de