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Rekruten legen Gelöbnis ab

Rekruten legen Gelöbnis ab

Der Bundesrepublik treu zu dienen: Das gelobten fast 200 Rekruten feierlich in Lissendorf. Bei der Zeremonie auf dem Sportplatz haben Rekruten des Führungsunterstützungsbataillons 281 (Gerolstein) und vom Zentrum Operative Information (Mayen) teilgenommen.

Lissendorf. (sn) Bis ins kleinste Detail gut durchorganisiert war das feierliche Gelöbnis in Lissendorf. Schon ab Jünkerath war die Strecke ausgeschildert, zahlreiche Feuerwehrmänner zeigten den Weg an und Pendelbusse brachten die Zuschauer vom Parkplatz zum Sportplatz.

Dort legten rund 200 Rekruten ihr Gelöbnis ab. Und das bereits zum vierten Mal an dieser Stelle. "Dass dieses Gelöbnis hier stattfindet, beweist zunächst einmal die guten Beziehungen der Ortsgemeinde zur Bundeswehr", sagte Lissendorfs Ortsbürgermeister Lothar Schun. In seiner Ansprache betonte er, dass es wichtig sei, dass dieses Gelöbnis nicht hinter verschlossenen Mauern und Türen einer Kaserne abgelegt werde, sondern in der Mitte von Bürgern unseres Staates. Schließlich werde den Rekruten auch einiges abverlangt. "Der Bundesrepublik treu zu dienen, das ist keine Aufgabe, die einen Selbstzweck erfüllt, weil es so in den Gesetzen steht", sagte er. Die Bundesrepublik sind wir alle, fügte er hinzu. Besondere Freude empfinde er an diesem Tag, weil er vor fast genau 40 Jahren als Fernmelder in Gerolstein selbst das feierliche Gelöbnis abgelegt habe. Zuvor hatte Oberstleutnant Uwe Larsen die Rekruten und Gäste begrüßt, darunter zahlreich erschienene lokale Prominenz sowie Oberst Jens Koltermann. Ein öffentliches Gelöbnis sei immer etwas Besonderes, nicht nur für die Angehörigen, sondern auch für die Menschen in der Eifel. "Wir spüren die positive Grundeinstellung der Bevölkerung", sagte er. Die zeige sich auch in der regen Anteilnahme bei "bestem Eifeler Winterwetter".

Anschließend nahm Oberstleutnant Larsen den Rekruten das Gelöbnis ab. Das Heeresmusikkorps 300 umrahmte die Zeremonie musikalisch.