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Rettung für Bitburger Eishalle

Rettung für Bitburger Eishalle

Der Funpark Bitburg, der Eishalle und Skaterpark betreibt, rechnet mit einem Jahresverlust von rund 130 000 Euro. Wegen Schneelast auf dem Dach musste der Eislaufbetrieb in diesem Winter zeitweise eingestellt werden. Das Innenministerium sichert auf TV-Anfrage zu, die Dachsanierung zu fördern.

Rund 40 000 Besucher zählt die Bitburger Eishalle von Oktober 2010 bis April - rund 5000 Gäste weniger als sonst. "Das gab es noch nie", sagt Funpark-Chefin Martha Degens. Der Grund: Wegen Schneelast musste die Halle diese Saison mehr als eine Woche geschlossen bleiben.
Weniger Besucher heißt für den Funpark, der die Geschäfte führt, weniger Einnahmen. "Wir rechnen mit Einbußen von 10 000 bis 15 000 Euro", sagt Degens.
Dadurch steigt der Jahresverlust auf rund 130 000 Euro. Auch wenn das Geschäftsjahr von Oktober bis September läuft, zeichnet sich für Degens ab: "Diese Einbußen können wir mit dem Skaterpark nicht mehr wettmachen."
Für sie war es eine Saison mit Haken und Ösen: Anfang April ging auch noch der Eishobel kaputt. Die Halle musste eine Woche früher als geplant schließen. Der Hobel soll bis zur nächsten Saison repariert sein.
Es ist der zweite Winter, in dem die Eishalle wegen Schneelast auf dem Dach aus Sicherheitsgründen den Betrieb tageweise einstellen musste. Auf TV-Anfrage zur geplanten Dachsanierung, die die Stadt Bitburg nur mit Unterstützung des Landes stemmen kann, teilt das Innenministerium mit: "Das Projekt ist zur Förderung im laufenden Jahr vorgesehen."
Mitte Mai soll die baufachliche Prüfung abgeschlossen sein. "Danach wird der offizielle Zuwendungsbescheid angefertig", sagt Ministeriumssprecher David Freichel. Ein Lichtblick auch für Degens: "Wir hatten schon die Befürchtung, dass uns irgendwann das gleiche Schicksal ereilt wie die Trierer, deren Eishalle ganz dichtgemacht wurde."

Infos zum Skaterpark unter Telefon 06561/8447