Richard Serve gewinnt erstes Turnier

Speicher · Bei den Minimeisterschaften im Tischtennis treten talentierte Spieler an, die bisher noch in keiner Mannschaft gespielt haben. In Speicher wurde der Regionalentscheid Eifel professionell inszeniert.

 Die spannenden Turniere wurden aufmerksam verfolgt. Foto: Privat.

Die spannenden Turniere wurden aufmerksam verfolgt. Foto: Privat.

Speicher. Die Entscheidung der Minimeisterschaft der Region Eifel in Speicher war ein Pflichttermin für die in der Tischtennis- Jugendarbeit renommierten Clubs wie Schwirzheim, Ahbach, Rommersheim und Daun/Dockweiler. Der alljährliche Talentcup ist für Spieler ausgeschrieben, die bislang noch in keiner Mannschaft gespielt haben. Und Talent sah man in Speicher auch von Seiten der jungen Tischtennisspieler aus Stadtkyll und Kerschenbach. Für sie war es der erste Wettkampf gegen "Unbekannte". Mithalten konnten alle, die in Speicher dabei waren. Und beim ältesten Jahrgang 1999/2000 landeten zwei von der oberen Kyll ganz vorne: Richard Serve zeigte ein kompromissloses Offensivspiel und landete dank des besseren Satzverhältnisses knapp vor Louis Mathey auf Platz eins. Weiterhin in Speicher mit dabei: Niklas Mathey, Felix Post und Karl Manner.Finale vor Rekordkulisse

Die Schulmeisterschaft im Tischtennis sorgte für große Begeisterung an der Graf-Salentin-Schule. Um vielen Schülern das Zuschauen zu ermöglichen, wurden zwei Tische aufgebaut - unter professionellen Bedingungen: Mit Spielfeldumrandungen und Zählgeräten. Sobald die Pausenklingel ertönte, ging es los mit den Viertelfinalspielen. Zwischen 80 und 100 Zuschauer, für TT-Verhältnisse der Eifel eine Rekordkulisse, feuerten ihre Mitschüler an. Dabei gab es einige dramatische Entscheidungen, Tränen flossen aber keine. Die Titel holten sich schließlich David Agnes, Esch (Klasse 10b) und Aaron Wawer, Schüller (Klasse 7a). Anfahrt mit der Feuerwehr

Weil alle anderen Fahrzeuge belegt waren, stellte die Verbandsgemeinde kurzerhand ein Feuerwehrauto. Für die Tischtennis-Schulmannschaft der GSS schien dies auf dem Weg nach Prüm zusätzliche Motivation zu bedeuten. Beim Schulvergleichskampf mit acht Teams trat man als krasser Außenseiter an - und erreichte das Endspiel. Talentierte Sportler zwar, in Fußball, Leichtathletik und auch im Zirkus, aber beim Tischtennis noch ohne jede Wettkampfpraxis, waren die Jünkerather Jungs die große Überraschung des Turniers. Unbeeindruckt von taktischen Schwächen, knappen Spielständen oder gefährlichen Aufschlägen des Gegners zog man ein unbekümmertes Angriffsspiel auf, dem nur zuweilen die Sicherheit fehlte. "Nicht schlecht für Freizeitspieler", lautete der anerkennende Kommentar eines Bezirksligaspielers von der Realschule plus Bleialf, die sich schließlich mit Platz drei zufrieden geben musste. Das Endspiel stand auf Messers Schneide. Jünkerath hatte sogar einen Team-Matchball, aber schließlich jubelten nach einem knappen 5:4 die Jungs von der RS Prüm. redDie weiteren Platzierungen: Jahrgang 98 und älter: 2. Josef Eckert, 3. Faruk Yilmaz und Onur Demir, 5. Robin Münnix, Vincent Linden, Malte Mies und Adi Pinsamurat. Jahrgang 99 und jünger: 2. Thomas Zilligen, 3. Louis Mathey und Marvin Schmitz.