Geschichte Junge Leute treffen alte Römer

Bitburg · Kinder, Jugendliche und Familien können auf dem Archäologischen Parcours durch Bitburg auf spannende Weise ihr Wissen erweitern —  bei einer neuen Rallye.

 Römerrallye in Bitburg: Silas (links) und Zoe beantworten die Fragen im Lapidarium.

Römerrallye in Bitburg: Silas (links) und Zoe beantworten die Fragen im Lapidarium.

Foto: TV/HANS-KRAEMER

Ab sofort können Jung und Alt auf Römerrallye durch Bitburg gehen. Denn auf dem Archäologischen Parcours in Bitburg  kann man nun sein Wissen über die römische Vergangenheit testen.

Die Tour  beginnt in der Touristinformation Bitburger Land an der Römermauer mit der Aushändigung der Rätselbögen. Und damit es auch ein lehrreicher Familienausflug wird, gibt es sie  gleich in den Ausführungen –  bis zwölf Jahre und ab zwölf Jahre.

An jeder der elf Stationen auf dem Rundweg durch die Stadt müssen je zwei Fragen beantwortet und 19 Buchstaben gesammelt werden, die zu einem ganzen Lösungssatz mit drei Wörtern geordnet und zusammengesetzt werden sollen. Welcher Satz das ist, wird natürlich nicht verraten. Denn wer ihn am Ende gefunden hat, bekommt in der Touristeninformation eine Belohnung in Form eines Buchpreises oder eines T-Shirts als Andenken.

Das Konzept in Zusammenarbeit mit der Touristeninformation Bitburger Land und der Kulturgemeinschaft Bitburg  stammt von Werner Pies, dem Ehrenvorsitzenden der Kulturgemeinschaft. In wochenlanger Arbeit hat er über die Rätselfragen nachgedacht und darüber, wie eine solche Rallye aussehen könnte.

„Wie hoch waren die Türme einer Stadtbefestigung?“, „Hieß der Beton der Römer „caementicum oder betonicum?“ und „Wie war der römische Name von Bitburg?“ sind nur einige der Fragen, die auf dem Weg zur Lösung beantwortet werden sollten.

In Zukunft hofft man auch, dass Schulen mit ihren Klassen regelmäßig daran teilnehmen werden. Die Fragebögen sollen gleich nach den Ferien zugestellt werden.

Die Tourist-Information Bitburger Land meldet schon jetzt eine rege Teilnahme an der Römerrallye in Bitburg und hofft auf eine weitere Belebung des Archäologischen Rundwegs in Bitburg.