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Rund 20 Prozent der Eifeler sind Senioren

Zahl der Woche : Rund 20 Prozent der Eifeler sind Senioren

Besonders bei älteren Menschen kann eine Covid-Erkrankung einen schweren Verlauf haben. Das macht rund jeden fünften Eifeler zum Risikopatienten.

Das Corona-Virus trifft jeden Patienten anders. Viele leiden kaum unter der Infektion, weisen kaum Symptome auf, während andere Erkrankte schwere Lungenentzündungen erleiden, die zum Tod führen können. Etwa acht bis zehn Prozent der Infizierten müssen im Krankenhaus behandelt werden.

Und aus Studien wissen wir inzwischen auch, wer ein höheres Risiko hat, auf den Stationen zu landen. Es sind vor allem ältere Menschen. Freilich gibt es Ausnahmen. Und sogar Todesfälle unter jüngeren Patienten. Dennoch sind die meisten schweren Verläufe in der Altersgruppe zwischen 65 und 90 zu beklagen.

Daraus folgt, dass etwa jeder fünfte Bürger des Eifelkreises zu dieser Risikogruppe gehört. Gemäß neuen Daten des Statistischen Landesamtes nämlich liegt der Anteil der Über-65-Jährigen in diesem Gebiet bei fast 21 Prozent.  Und somit etwa im Landes- und Bundesschnitt (22 Prozent). Es gibt aktuell 20 695 Eifeler im Rentenalter.

Etwas älter als im Eifelkreis  ist die Bevölkerung im Kreis Bernkastel-Wittlich (etwa 23 Prozent über 65) und im Vulkaneifelkreis (24 Prozent). Die Trierer sind jünger (etwa 18 Prozent), die Menschen im Kreis Trier-Saarburg annähernd gleich alt (21 Prozent).

Größere Unterschiede werden beim Blick auf die Eifeler Verbandsgemeinden deutlich. Dabei zeigt sich nämlich, dass wesentlich mehr Betagte im Norden der Kommune wohnen.

Die meisten Senioren leben demnach in und um Prüm und Arzfeld (22,6 Prozent). Wohingegen die Bevölkerung in Bitburg (19,9 Prozent über 65) und Speicher (etwa 19 Prozent) deutlich jünger ist. Das Bitburger Land und die Südeifel liegen im Mittelfeld, bei etwa 20 Prozent.

Forscher erwarten, dass der Anteil der Senioren an der deutschen und auch an der Eifeler Bevölkerung in Zukunft weiter steigen wird. Denn zum einen werden immer weniger Kinder geboren und zum anderen steigt die Lebenserwartung durch medizinischen und technischen Fortschritt. Insbesondere die Zahl der Über-80-Jährigen, also die der derzeit besonders gefährdeten Gruppe, steigt nach Angaben des Statistischen Bundesamtes von Jahr zu Jahr.