Rund um den Trierer Dom - mit dem Schienenbus

Rund um den Trierer Dom - mit dem Schienenbus

Einmal rund um den Trierer Dom mit der Eisenbahn - auf diese Reise nimmt Wolfgang Kreckler seine Zuhörer bei seinem Vortrag am Samstag, 16. März, im Bahnhof Jünkerath mit. Beginn ist um 15 Uhr im Wartesaal I. Klasse. Veranstalter sind die Eisenbahnfreunde Jünkerath; der Eintritt ist frei.

Jünkerath. Der erste Teil bringt die Zuhörer von Trier Hauptbahnhof über Trier Süd, Karthaus, Kreuz Konz bis nach Igel. In einem weiteren Vortrag wird es dann weiter über Trier West bis nach Ehrang und wieder zurück über Pfalzel nach Trier Hbf gehen. Referent Kreckler kennt die Eisenbahnen rund um Trier gut. Er ist Mitautor des Buches "Eisenbahn in Ehrang", das 2008 erschienen ist.
Das Eisenbahnzeitalter im Trie rer Raum begann im Jahr 1860, als die erste Eisenbahnlinie von Saarbrücken kommend Trier erreichte. Doch nicht der heutige Hauptbahnhof war die Endstation der Saarbrücken-Trierer Eisenbahn, sondern der frühere Bahnhof Trier West. Bei Conz (heute Konz) überquerte die Bahn die Mosel. Ein offensichtlich wichtiger Punkt für die nachfolgende Entwicklung des gesamten Streckennetzes im Raum Trier, das mit dem viergleisigen Ausbau des Abschnittes Karthaus - Trier - Ehrang seinen Abschluss fand.
Schnell entwickelte sich der Ort Merzlich (heute Karthaus) zu dem Eisenbahnknotenpunkt der Region. Erst in den 1920er Jahren musste Karthaus seine eisenbahnmäßige Vormachtstellung an Trier und Ehrang abgeben. Trotzdem war und ist der Knotenpunkt Karthaus heute noch bei vielen Eisenbahnkennern ein Geheimtipp. Seine Geschichte, seine Dienststellen und Anlagen werden mit bis jetzt unveröffentlichten Skizzen, Plänen und Bildern vorgestellt. red

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