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Salvator-Kirmes in Prüm: Rummel findet auch dieses Jahr auf dem Ausstellungsgelände statt

Salvator-Kirmes in Prüm: Rummel findet auch dieses Jahr auf dem Ausstellungsgelände statt

Auf dem Hahnplatz und dem Schulhof des Regino-Gymnasiums ist auch in diesem Jahr nicht genug Platz, um die Salvator-Kirmes aufzubauen. Der Rummel muss so im zweiten Jahr auf das Ausstellungsgelände ausweichen.

Historische Mauerreste zu Füßen der Basilika, ein Kreisverkehr, der noch in Gegenrichtung befahren wird und sehr viel Schotter und Sand: Egal, wie man es dreht und wendet, wer den aktuellen Stand der Hahnplatzsanierung vor Augen hat, wird nicht verwundert darüber sein, dass dort beim besten Willen kein Platz für den Aufbau eines Rummels ist. So muss die Prümer Salvator-Kirmes, die heute beginnt, wohl oder übel zum zweiten Mal in Folge auf das Ausstellungsgelände ausweichen.

"Wir wissen alle, dass die Kirmes es dort unten deutlich schwerer hat als auf dem Hahnplatz, aber es bringt alles nichts. Wir machen das Beste draus und versuchen auf jeden Fall, die Kirmes nächstes Jahr wieder an ihren angestammten Platz zurückzubringen", sagt Prüms Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy.

Auch Markus Pint, gemeinsam mit Werner Arens bildet er in diesem Jahr das Team der Kirmeswirte, sieht davon ab, Trübsal zu blasen. "Durch den Platzmangel bleibt uns ja nichts anderes übrig, als noch mal umzuziehen. Jetzt kann es nur heißen: Jammern gilt nicht, das wird schon eine schöne Kirmes", sagt er. Im Grunde könne man nur eins: "Hoffen auf gutes Wetter, denn mit ihm steht und fällt der Erfolg."

Wie bereits im vorigen Jahr werden einige angestammte Programmpunkte erneut ausfallen: ohne Platz kein Platzkonzert, ohne intakte Straßen kein Benefizlauf. Und auch auf das im Vorjahr noch von der Prümer Jugend des Deutschen Roten Kreuzes ausgerichteten Entenrennen muss diesmal verzichtet werden. "Zur fünften Auflage des Entenrennens ist geplant, am Ritzkreisel eine Strandbar einzurichten. Eine Idee, die ich prinzipiell sehr toll finde, nur hätte das noch mehr Besucher vom Kirmesgelände genau an das andere Ende der Stadt weggelockt", sagt Mathilde Weinandy. Damit sich die Salvator-Kirmes und das fünfte Prümer Entenrennen nicht ins Gehege kommen, habe man sich drauf geeinigt, die Entchen erst am dritten Augustwochende ins Rennen zu schicken (siehe Extra). "Um den ebenfalls ausfallenden Fassanstich auszugleichen, haben wir uns aber was einfallen lassen. Die Kirmes wird diesmal mit einem kleinen Umtrunk eröffnet", sagt Mathilde Weinandy.

Los geht es also heute nachmittag um 17 Uhr auf dem Ausstellungsgelände. Am Samstag, 5. August, und Sonntag, 6. August, ist die Kirmes jeweils ab 10 Uhr geöffnet.

Am Montag, 7. August, geht es dann um 14 Uhr in die letzte Runde. Um 15 Uhr beginnt auf dem Ausstellungsgelände die "Happy Hour". Firmen aus der Region laden ihre Mitarbeiter ein, an den Fahrgeschäften gelten dann bis 18 Uhr Familientarife und auch die Getränkebuden locken mit besonderen Angeboten. Um 22.30 Uhr folgt schließlich der Höhepunkt mit dem Zünden des großen Abschlussfeuerwerks.Extra: LAUTER LECKEREIEN UND EIN OFFENER SCHREIN

(fpl) Die Initiative Frauenschuh organisiert wieder einen Kuchenverkauf zugunsten der Basilika am Kirmessamstag, 5. August, 15 bis 19 Uhr, und am Kirmessonntag, 6. August, von 8 bis 12 Uhr. Im Angebot sind Zwetschgentorten, Kirmeszöpfe und Kaiserwecken. Verkauf wie immer vor der Basilika, bei Regen in der Kirche. Die Pfarreiengemeinschaft Prüm teilt außerdem mit, dass der Reliquienschrein mit Teilen der Sandalen Christi an den Kirmestagen geöffnet sein wird: am Samstag von 15 Uhr bis 19 Uhr und am Sonntag von 8 Uhr bis 18 Uhr.Extra: ZWEI TAGE STRANDGEFÜHL UND EIN FLOTTES RENNEN

Das 5. Prümer Entenrennen wird nicht wie geplant während der Kirmes ausgerichtet. Stattdessen bildet es den Abschluss eines Strandwochenendes am "Prümer Beach" nahe dem Ritzkreisel. Los geht es am Samstag, 19. August, 19 Uhr. Am Sonntag, 20. August, ist der Strand ab 13 Uhr geöffnet. Gegen 15 Uhr wird die Siegerente am Zieleinlauf erwartet. Für die Plastikenten werden "Adoptivscheine" für drei Euro in der Volksbank, der Kreissparkasse und im Rewe-Markt verkauft. Der Erlös kommt der Arbeit des Prümer Jugendrotkreuzes zugute.