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Sattelschlepper fährt sich auf L2 in der Eifel fest - Strecke wieder freigegeben

Sattelschlepper fährt sich auf L2 in der Eifel fest - Strecke wieder freigegeben

Ein Sattelzug hat sich am Freitag auf der Landesstraße 2 zwischen den Orten Holsthum und Wolsfeld (Eifelkreis) festgefahren. Die Strecke war wegen Bergungsarbeiten stundenlang gesperrt.

Am Freitagvormittag gegen 10:15 Uhr befuhr der Sattelschlepper die L2 von Holsthum kommend Richtung Wolfsfeld, um auf die Bundesstraße 257 zu gelangen, eine sehr enge und kurvenreiche Strecke. Etwa einen Kilometer hinter Holsthum, in einer 180-Grad-Kurve, kam der 40-Tonner nicht mehr ganz herum, der Auflieger rutschte in den Graben. Die Reifen fuhren sich fest und der Dieseltank riss auf. Das Gespann kam ich Schieflage und drohte umzustürzen. Vorbeifahrende Autofahrer alarmierten Anwohner und Feuerwehr. Ein Traktorfahrer befestigte eine dicke Kette um den LKW, um ihn vor weiterem Abrutschen zu verhindern. Die Feuerwehr sicherte das gesamte Gespann mit mehreren Seilen.

Der Gefahrstoffzug Bitburg-Prüm rückte an, um den Dieselkraftstoff aus dem Tank abzupumpen und fachmännisch zu entsorgen. Wie viel Liter der LKW noch im Tank hatte, ist unbekannt. Die Schwierigkeit bestand auch in der Verständigung zwischen den Einsatzkräften und dem rumänischen Fahrer des Sattelschleppers: Dieser konnte weder Deutsch noch Englisch.

Ein Spezialunternehmen aus Trier barg den 40-Tonner und brachte diesen in die Werkstatt. Die L2 war für den Verkehr stundenlang voll gesperrt, der LBM richtete eine Umleitung ein. Um 13.58 Uhr war die Strecke wieder freigegeben.

Im Einsatz war ein Großaufgebot an Einsatzkräften der Feuerwehreinsatzzentrale und Wehrleitung Irrel, die Feuerwehren aus Holsthum, Irrel, Prümzurlay, Wolfsfeld und Peffingen, ebenso Polizei und Straßenmeisterei Irrel.