"Schade, dass er geht"

BITBURG. (red) Mehr als 3000 Euro für den guten Zweck kamen beim Abschied von Jugendpfarrer Herbert Lucas zusammen.

Eine voll besetzte Kirche, eine Band und Jugendliche, die als Maria, Josef und Hirte verkleidet sind: "Ja, ist denn schon Weihnachten?" Nein, Weihnachten war noch nicht, aber die Verabschiedung von Jugendpfarrer Herbert Lucas. Der Jugendliturgiekreis von St. Peter in Bitburg wollte noch einmal an die beliebten Jugendchristmetten erinnern, die er mit Pfarrer Lucas in den vergangenen Jahren gefeiert hatte. "Am Anfang dachten alle, das schafft der Jugendpfarrer nie, auf einem so großen Gebiet wie der Westeifel zu arbeiten. Doch er hat es geschafft", sagte Dechant Karl Kneißl in seinen Abschiedsworten. Pastor Bernhard Bollig aus St. Peter bedankte sich für die Mithilfe von Lucas in der Pfarrseelsorge von St. Peter. Zuvor hatten sich die Schüler und Lehrer des Schulzentrums St. Matthias von ihrem Schulseelsorger Lucas verabschiedet. Am Abend wurde im Haus der Jugend weitergefeiert. Viele Gruppen aus der gesamten Region nahmen in Wortbeiträgen und eigens für diesen Anlass geschriebenen Sketchen und Liedern Abschied von Herbert Lucas und dankten für die Arbeit, die der Jugendpfarrer in den vergangenen neun Jahren geleistet hat. Statt Abschiedsgeschenken wurde mit Spenden die Bolivienpartnerschaft der katholischen Jugend unterstützt, so dass mehr als 3000 Euro für den guten Zweck zusammenkamen. "Schade, dass er geht", bedauerte eine Jugendliche aus Bleialf und drückte damit aus, was viele an diesem Abend dachten. "Ich habe die Eifelaner wegen ihrer Zuverlässigkeit schätzen gelernt. Ich gehe nicht gerne, aber besser man geht rechtzeitig, dann wenn es am schönsten ist", sagte Lucas.