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Schaurige Schauplätze gesucht

Schaurige Schauplätze gesucht

Zum Krimi-Festival "Tatort Eifel" (16. bis 25. September) wird wieder die gleichnamige Anthologie mit Kurzgeschichten erscheinen. Der Kniff in diesem Jahr: Beim TV und dem KBV-Verlag können sich - ab sofort - Gemeinden, Vereine, Gastbetriebe und weitere Unternehmen aus der Vulkaneifel als Schauplätze in den Storys bewerben.

Daun/Hillesheim/Trier. Es knistert wieder zwischen Maaren und Vulkanen: Denn derzeit laufen die Drähte heiß bei der Vorbereitung des Krimifestivals "Tatort Eifel" vom 16. bis 25. September. Zum mittlerweile sechsten Mal treffen sich dort alle, die in Fernsehen, Kino und Literatur entscheidend mit dem Krimi zu tun haben.

Zum sechsten Mal wird es Filmpremieren geben, Lese-abende mit Autoren und Schauspielern und viele weitere aufregende Termine bis hin zur großen Gala mit der Verleihung des "Roland"-Filmpreises, den vor zwei Jahren Senta Berger erhielt.

Bereits zugesagt hat wieder Schauspieler Dietmar Bär, Darsteller des Kölner Tatort-Kommissars Freddy Schenk. Bär wird in der Roland-Jury mit darüber entscheiden, wer in diesem Jahr die begehrte Auszeichnung gewinnt.

Und noch etwas steht bereits fest: Auch in diesem Festival-September wird der Hillesheimer KBV-Verlag die Anthologie "Tatort Eifel" herausgeben. Die sechs besten Geschichten aus dem bundesweiten Kurzkrimi-Wettbewerb werden darin ebenfalls veröffentlicht.

Und hier wird es nun auch spannend für Ortsgemeinden, Vereine, Gastbetriebe und weitere Unternehmen oder Einrichtungen in der Vulkaneifel: Denn der KBV-Verlag und der TV bieten ihnen die Chance, in 16 der Kurzgeschichten einen prominenten Auftritt zu ergattern - als wesentlicher Schauplatz, an dem vielleicht ein Raub geschieht, ein Mord oder die finale Überführung des Täters.

Die ausgewählten Autoren, namhafte Vertreter ihrs Fachs, werden voraussichtlich im März und April mit den Ermittlungen für ihre Geschichte beginnen - und zwar in den Orten, die dafür den Zuschlag erhalten haben. Die Gastgeber übernehmen lediglich die Kosten für Verpflegung und zwei Übernachtungen. Im Gegenzug erhalten sie eine bleibende Erinnerung, denn bei ihnen wird die Geschichte spielen. Der TV wird außerdem von den Recherche-Besuchen der Autoren an Ort und Stelle berichten.

Was ist dafür zu tun? Einfach die Bewerbungen losschicken: Wichtig dabei sind das Stichwort "Kurzkrimi", die Kontaktdaten der Bewerber und eine kurze Begründung, warum der jeweilige Ort, Verein oder Betrieb ein idealer Tatort sei.

Das Ganze geht dann per Post oder E-Mail an den KBV-Verlag oder den Trierischen Volksfreund.

Die Anschriften: KBV Verlags- und Medien-GmbH, Augustinerstraße, 54576 Hillesheim, E-Mail info@kbv-verlag.de; Trierischer Volksfreund,Hanns-Martin-Schleyer-Straße 8, 54294 TrierE-Mail: krimi@volksfreund.de. Bewerbungsschluss ist am Donnerstag, 24. Februar. Wir freuen uns auf viele Einsendungen!