Schiefer

Bauwerk, die Brücke, die über die Mosel führt. "Während die meisten Erdarbeiten von regionalen Firmen erledigt werden, haben wir für den Brückenbau die Firma Eiffel aus Frankreich und die Firma Porr aus Österreich verpflichtet - das sind Spezialisten, die weltweit tätig sind.

" Bis 2017 werden die Bauarbeiten noch dauern, sagt Bayer. Dann wird auch die Brücke stehen, die nach wie vor umstritten ist.
Umweltschützer befürchten unter anderem eine optische Verschandelung des Moseltals. Trotzdem räumt die Baumaßnahme dem Umweltschutz einen hohen Stellenwert ein. "Wir bauen mehrere Wildbrücken," erklärt Bayer. Diese Brücken müssen vor dem Bau der Trasse stehen, damit die Tiere sich daran gewöhnen. Selbst die provisorischen Wirtschaftswege, die zur Baustelle führen, haben einen Krötenschutz. Walter Kunsmann, Vorsitzender des Wirtschaftskreises Bernkastel-Wittlich, war mit der Veranstaltung zufrieden: "Das war eine sehr gelungene Veranstaltung. Man spürte das Engagement der Vertreter des LBM. Die waren mit Begeisterung dabei. Man hat ihnen die Identifikation mit dem Projekt angemerkt." Edeltrud Bayer habe wegen der hohen Resonanz schon eine weitere Besichtigung - in zwei Jahren - angeboten. Dann gebe es bereits wesentlich mehr zu sehen.

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