Schluck für Schluck öko

Über die Chancen einer Umstellung auf ökologische Milcherzeugung diskutierten Vertreter aus Wirtschaft und Landwirtschaft. Dazu trafen sie sich bei der Milch-Union Hocheifel (Muh) in Pronsfeld.

Pronsfeld. (red) Wolfgang Rommel, Leiter Marketing und Kommunikation der Muh, und Norbert Schneider, Leiter Landwirtebetreuung, begrüßten rund 50 Zuhörer und führten durch die Veranstaltung. Winfried Meier, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing der Muh, stellte eindrucksvoll die Absatzmöglichkeiten für ökologisch erzeugte Milch dar.

Die Nachfrage nach Öko-Produkten insgesamt steige bundesweit ständig. Es gebe allerdings eine Reihe von Gründen, die eine Umstellung auf ökologische Milcherzeugung verhindern, meint Meier. Gerade die schwierige logistische Situation bei der Bündelung von Öko-Milch stelle offenbar ein Hemmnis dar. Die Muh spiele bei der Abnahme von Bio-Milch eine bedeutende Rolle in der Eifel-Region, so Meier.

Markus Pfeifer, Geschäftsführer der Regionalmarke Eifel GmbH, stellte in seinem Vortrag die gute Zusammenarbeit mit der Muh heraus. Die Regionalmarke Eifel setze sich für die Erhaltung regionaler Wertschöpfung ein und sei ein wichtiges Instrument für die Kommunikation des Themas "Regionalität" und "Qualität", betonte Pfeifer.

Gemeinsame Besichtigung der Molkerei



In der anschließenden Vortragsreihe von Vertretern des Kompetenzzentrums Ökologischer Landbau (Köll) aus Bad Kreuznach wurden Grundlagen und Fördermöglichkeiten zur Umstellung auf ökologische Milcherzeugung vorgestellt.

Bei der gemeinsamen Besichtigung der Molkerei konnten sich die Teilnehmer von der Leistungsfähigkeit der Muh und dem Verarbeitungsprozess ein Bild machen. Unter dem Strich war es eine wertvolle Veranstaltung für die Landwirte aus der Eifel; kamen doch Produzenten, Berater, Verarbeiter und Vermarkter zusammen.