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Schlüsseldienste: Die Verbraucherzentrale und die Polizei geben Tipps.

Tipps gegen Schlüssel-Abzocke : Was tun, wenn die Tür plötzlich zuschlägt?

Verbraucherzentrale und Landeskriminalamt geben Tipps gegen unseriöse Schlüsseldienste

Wupp – die Tür fällt zu, der Schlüssel liegt drinnen. Was dann? Acht geben: Denn unseriöse Schlüsseldienste, schreibt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt, machen aus dem Malheur eine teure Angelegenheit.

„Wer zum Beispiel im Internet nach Schlüsseldiensten sucht, findet unter den ersten Treffern häufig vermeintlich günstige Angebote ab acht Euro“, sagt Christian Gollner, Rechtsreferent der Verbraucherzentrale. „Gerade hier ist Vorsicht geboten, denn diese Preise sind nur Lockangebote.“

An Ort und Stelle verlangten die fragwürdigen Dienstleister dann drei- bis vierstellige Beträge und setzten die Kunden unter Druck, damit die den Wucherpreis sofort bar bezahlen. In einigen Fällen, heißt es weiter, „verlangen die Betrüger sogar, gemeinsam zum Geldautomaten zu gehen, wenn nicht genug Bargeld in der Wohnung vorhanden ist“.

Um dem Einhalt zu gebieten, haben die Verbraucherzentralen eine Umfrage zu den Preisen einer einfachen Tür-Notöffnung gestartet. In Rheinland-Pfalz liegen sie zwischen 50 und 100 Euro – am Wochenende zwischen 70 und 250 Euro. Die Umfrage findet man auf der Internetseite der Verbraucherzentrale.

Die Verbraucherzentrale rät, einen Zweitschlüssel bei Freunden oder Familie zu hinterlegen. Außerdem solle man einen seriösen Handwerker suchen, den man im Fall der Fälle kontaktieren könne. Ansprechpartner sei das Schlosserhandwerk. Wer nicht genügend Bargeld zur Verfügung habe, soll auf einer Zahlung per Rechnung bestehen – und vor allem: nicht mit dem Monteur zum nächsten Geldautomaten fahren. Im Zweifel sei die Polizei über den Notruf 110 zu alarmieren.

Weitere Informationen dazu, wie man sich schützen kann und was  zu beachten ist unter:

www.verbraucherzentrale-rlp.de