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Schluss mit Kicken während der WM

Schluss mit Kicken während der WM

BITBURG. (har) Pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft sperrt die Stadt Bitburg die Rasenplätze. Grund dafür ist die notwendige Sommer-Regeneration.

So ein Rasenplatz will gepflegt sein. Wird der Platz im Winter bespielt, mutiert er zum Acker, wird im Sommer darauf gelaufen, gibt es kahle Stellen. Auch während einer Fußballweltmeisterschaft in Deutschland. Nachdem nun die Meisterschaften der Senioren- und Jugendmannschaften abgeschlossen sind, hat die Stadt Bitburg ihren Rasenplätzen eine Ruhepause verordnet. Aufgrund der notwendigen "Sommerregeneration" hat die Stadt die Spielstätten im Juni/Juli 2006 pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft vorübergehend für den Spiel- und Trainingsbetrieb gesperrt. Dies teilt die Stadtverwaltung Bitburg mit. Nun fehlt nur noch der Sommer, damit die Rasenflächen auch gut wachsen können. Der Hauptrasenplatz des Stadions Bitburg-Ost ist seit dem 3. Juni gesperrt und darf erst am 17. Juli wieder genutzt werden. Dem Trainingsrasenplatz wurde Ruhe vom 6. Juni bis einschließlich 10. Juli - am Sonntag, 9. Juli ist das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft - verordnet. Der Sportplatz Bitburg-Mötsch ist gesperrt vom 19. Juni bis einschließlich 16. Juli. Der Stahler Rasen muss ruhen in der Zeit vom 12. Juni bis einschließlich 13. Juli. Nicht von der Regelung betroffen ist der Sportplatz in Erdorf. Der als Gegenleistung für die Eingemeindung von 1960 25 Jahre später gebaute Platz firmiert ja offiziell auch als Bolzplatz. Und das, obwohl das Spielfeld Abmessungen aufweist, die einen normalen Spielbetrieb zulassen. Sollten Mannschaften trotz der gesperrten Rasen auf die Idee kommen, eine Partie in Bitburg austragen zu wollen, können sie auf den Hartplatz im Stadion Ost ausweichen. Er ist der einzige Aschenplatz in der Stadt, was besonders im Winter zu Problemen führt. Dann sind die Rasenplätze nur eingeschränkt nutzbar. Mehr als 20 Senioren- und Jugendmannschaften von FC Bitburg, SC Stahl und TuS Mötsch stehen sich dann auf dem Spielfeld beinahe auf den Füßen. Diese Beanspruchung führt dazu, dass der Hartplatz sehr beansprucht wird. Eine Frühjahrs-Regeneration wird diesem Platz aber nicht zugestanden.