Schneller fertig mit dem Fertiger

Schneller, günstiger, besser: Mit einer neuen Maschine, die seit diesem Jahr im Einsatz ist, können die Straßen im Eifelkreis und im Vulkaneifelkreis jetzt deutlich besser repariert werden.

Mit dem Fertiger geht's besser: Straßenbauarbeiter mit dem neuen Gerät bei Enzen. TV-Foto: Christian Brunker

Bitburg/Gerolstein. (ch) Einsatz auf den Straßen der Eifel: Seit diesem Jahr arbeiten die Straßenmeistereien mit zwei neuen Maschinen, um Straßenschäden zu reparieren. Bisher mussten die Arbeiter das Asphalt-Material per Hand auf die zu reparierende Fläche bringen und möglichst gleichmäßig verteilen. Das ist langsam, mühsehlig und bedeutet einen hohen Personalaufwand. Und vor allem: Das Ergebnis ist nicht wirklich überzeugend. Auf den reparierten Straßen rumpeln die Autofahrer genauso wie vorher.

Die neuen Maschinen, so genannte Fertiger, erleichtern die Arbeit ungemein. Zum einen ist weniger Personal erforderlich, so dass Leute für andere Aufgaben zur Verfügung stehen. "Die Maschinen bringen zum anderen auch eine höhere Qualität bei der Ausbesserung, außerdem kann so wesentlich mehr Asphalt-Material auf die Straße gebracht werden", sagt Bruno von Landenberg vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) Gerolstein.

So ist mit den neuen Geräten in diesem Jahr allein im Eifelkreis Bitburg-Prüm Ausbesserungsmaterial für 350 000 Euro auf die Straßen gebracht worden. "Früher hatten wir eine Tagesleistung von 20 bis 25 Tonnen, mit dem Fertiger schaffen wir 80 bis 120 Tonnen", sagt von Landenberg.

Die neue Arbeitsweise wirkt sich nach den Worten von Reinhold Schneider, Leiter der Straßenmeisterei Bitburg, auch auf die Arbeiter aus: "Sie sind viel motivierter, weil man abends viel stärker sieht, was man am Tag geschafft hat."

Die zwei Maschinen wurden im Bereich des Landesbetriebs Mobilität Gerolstein für die Zeit von Juni bis September angemietet. Die Kosten betragen rund 32 000 Euro. Sie werden anteilig auf die Baulast-Kostenträger wie Land, Kreis und Gemeinden aufgeteilt - je nachdem, wie viel sie im Einsatz waren. Noch einige Tage sind die Fertiger im Einsatz, dann beendet die kalte Witterung den Einsatz der Reparatur-Trupps.