Schönberger Passionspiele zum ersten Mal in St. Vith

Schönberger Passionspiele zum ersten Mal in St. Vith

Die Schönberger Passionsspiele haben weit über die belgischen Grenzen hinaus ihre Fans gefunden. Im März und April 2012 ist es wieder so weit. Zum ersten Mal wird die Passion im Kulturzentrum Triangel in St. Vith aufgeführt.

Schönberg/St. Vith. Noch vier Monate wird es dauern, bis die Passionsspiele von Schönberg zum fünften Mal ausgetragen werden. Rund 70 Darsteller stecken bereits seit den Sommerferien in den Proben. Die Passionsspiele von Schönberg wurden 1993 durch die drei kleinen Pfarren Schönberg, Mackenbach und Herresbach ins Leben gerufen. Wer die Spiele im ostbelgischen Marien-Wallfahrtsort Schönberg kennt, weiß, dass jedes Mal das Thema neu variiert wird und ganz unterschiedliche Lebenssituationen von Jesus dargestellt werden. So wird parallel zur Leidensgeschichte Jesu auch eine moderne Variante erzählt. So werden viele aktuelle Geschehnisse thematisiert wie Familie, Krieg und Frieden, Ausbeutung oder Armut. "In 2012 sind es die Emmausjünger, die helfen, auf das Leben, das Sterben und die Auferstehung Jesu zu schauen. Sie machen einen Trauerprozess durch, der vielen Menschen auch heute sehr vertraut ist. Darum steht auch auf der aktuellen Ebene der Passionsspiele die Auseinandersetzung mit Tod, Trauer und Auferstehung im Mittelpunkt: Aspekte des Lebens, die alle immer wieder betreffen und betroffen machen", sagt Marlene Backes, Präsidentin der Schönberger Passionsspiele. Neu ist, dass die Passion erstmals im Kulturzentrum Triangel in St. Vith auf die Bühne gebracht wird.
Karten gibt es für 8/15 Euro im Internet unter www.passio.de oder info@triangel.com, Telefon 0032 80440320. red/sn

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