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Schönecken gibt im letzten Jahr der Dorferneuerung nochmal richtig Gas

Rubrik „Über die Dörfer“ : Schlussspurt fordert nochmal alle Kraft

SCHÖNECKEN (aff) Vor zehn Jahren wurde Schönecken in das Bund-Länder-Programm „Historische Stadtbereiche – städtebaulicher Denkmalschutz“ aufgenommen, nun rückt der Abschluss immer näher (der TV berichtete).

„Wir sind sehr froh über das Erreichte, nun müssen wir noch die letzten angestoßenen Dinge zu einem guten Abschluss bringen“, sagt Ortsbürgermeister Matthias Antony.

So sei das Ankerprojekt „Altes Kloster“ mit der Niederlegung einiger maroder Gebäudeteile sehr gut  vorangekommen, auch der Abriss eines verfallenden Hauses am „Alter Markt“ sei mittlerweile abgeschlossen. Nun stehe noch die Fertigstellung der damit freigelegten Wand zur Alten Brennerei an.

Doch nicht nur im Ortskern wird gearbeitet. Auch die Umgestaltung des Friedhofs (der TV berichtete) sei eines der größeren Projekte. So werde der historische Kreuweg demnächst saniert und auch der Neubau der Friedhofshalle stehe noch an. Mitten in der Projektentwicklung stehe man inpuncto einer Nachfolgelösung für das seit elf Jahren brach liegende ehemalige Schwimmbad.

Weiterhin aktiv sei man auch beim „Sorgenkind“ Ortsdurchfahrt. „Es gibt weiterhin Autofahrer, die dort durchrasen“, sagt Antony. Um gegenzusteuern werde bald wie am Ortseingang aus Richtung Schönecken am Alter Markt eine Geschwindigkeitsanzeige aufgebaut. „Wir haben mit der ersten Anzeige gute Erfahrungen gemacht und hoffen, dass auch in Richtung Prüm der Verkehr dadurch etwas gebremst wird“, sagt der Ortsbürgermeister.

Auch in den Tourismus werde weiter investiert: in ein seit drei Jahren geplantes neues Informationssystem sowie in eine seit langem gewünschte Toilettenanlage an der Burgkapelle. „Es gibt also noch einiges zu tun“, sagt Matthias Antony.