Schönecker trauern um Ehrenbürger Alfons Jakobs

Schönecker trauern um Ehrenbürger Alfons Jakobs

Schönecken (red/fpl) Schöneckens Ehrenbürger Alfons Jakobs ist tot, er starb im Alter von 90 Jahren. Die Gemeinde, sagt Ortsbürgermeister Matthias Antony, trauere "um einen Menschen, der sich in vielfältiger Weise große Verdienste um seinen Wohnort Schönecken und die Region erworben hat".


Von 1947 bis 1991 habe Jakobs als Lehrer und langjähriger Rektor den Schulstandort Schönecken "von Volksschule über eine der ersten Mittelschulen in Rheinland-Pfalz bis zur Grund- und Hauptschule entscheidend mitgeprägt".
Jakobs engagierte sich im Sozialverband VdK, betreute in den Anfangsjahren Menschen, die vom Krieg versehrt und geschädigt waren, er war ehrenamtlicher Richter beim Sozialgericht und beim Landessozialgericht Rheinland-Pfalz.
Er habe stets die Interessen benachteiligter Menschen vertreten und sich dafür eingesetzt, ihnen zu ihrem Recht zu verhelfen - mit Sachverstand und Hartnäckigkeit.
Vor 30 Jahren bereits erhielt Jakobs für seine Vedienste die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz, 1993 folgte das Bundesverdienstkreuz. Im April 2011 machte ihn die Ortsgemeinde zum Ehrenbürger von Schönecken.
Alfons Jakobs sei "eine echte Persönlichkeit" gewesen, sagt Aloysius Söhngen, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Prüm.
"Er war eine Schönecker Institution", sagt Matthias Antony - immer für jeden ansprechbar und bereit zu helfen.
Alfons Jakobs wird am Montag auf dem Friedhof in Schönecken beigesetzt, die Trauerfeier beginnt um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche.

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