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Schöner, sicherer und alles ganz neu

Schöner, sicherer und alles ganz neu

LEIDENBORN. (js) Mit einem Dorffest feierte die Gemeinde Leidenborn den Abschluss des Dorf-Sanierungsprojekts.

Kanalsystem, Wasserleitung, Rohre, ein neuer Gehweg von 1400 Metern - in Leidenborn wurde viel getan. Das Ortsbild hat sich stark verändert. Allem voran sorgt die neue Dorfstraße nicht nur mit Begrünung und Beleuchtung für eine bessere Optik, sondern lässt dank Inseln und einer besonderen Straßenführung auch den Verkehr ruhiger fließen. Ortsbürgermeister Werner Roderich: "20 Monate wurde der Dorfbevölkerung viel zugemutet, nun sind wir froh, dass es in einem Guss gemacht wurde." Im Zuge der Straßenbau-Maßnahmen seien auch viele private Investitionen getätigt wurden, lobt Roderich. Viele Bürger haben neue Wege zu ihren Häusern geschaffen oder ihre Hofanlagen verschönert. Auch VG-Beigeordneter Klaus Juchmes lobte das Gesamtwerk. Nun fehlt nur noch das Buswartehäuschen, das aber auch demnächst fertig werden wird. Die Gesamtkosten für die aufwändige Sanierung belaufen sich auf eine Million Euro. "Anfänglich gab es auch einige kritische Stimmen zu dem Projekt. Aber nun nehmen es alle sehr positiv auf", sagt der Orts-Chef, der sich auch über die vielen Besucher beim Dorffest freute, das zum Abschluss der Sanierungsarbeiten veranstaltet wurde. Roderich zeigte in einer Ausstellung im Saal Kaut Bilder von "Alt-Leidenborn" und Fotos von den Sanierungsarbeiten. Vor allem ehemalige Bewohner von Leidenborn und Lauzerath freuten sich über die Einladung und staunten nicht schlecht über das gelungene Gesamtwerk. Carolin Thölkes: "Die Leute mussten viel in Kauf nehmen, aber nun ist es schön geworden". Der Kirchenchor Großkampenberg und der Singkreis Leidenborn wirkten beim Gottesdienst mit, der Kirchenchor Burg Reuland, der Musikverein Großkampenberg und das Akkordeon-Orchester Leidenborn sorgten für weitere musikalische Unterhaltung. Für Kinder wurden Spiele und ein Flohmarkt angeboten. Alles in allem ist der Ort zu einem schmucken Kleinod geworden. Keine Klagen mehr über kaputte Straßen, stattdessen erfreut ein sauberes Ortsbild mit Kirche und Born die Bürger. Und das wichtigste: Die Sicherheit der Einwohner, besonders der Kinder, ist bedeutend gewachsen.