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Schwerer Einbruchdiebstahl auf Bitburger Firmengelände - 130.000 Euro Schaden

Schwerer Einbruchdiebstahl auf Bitburger Firmengelände - 130.000 Euro Schaden

Unbekannte haben in der Nacht auf Samstag Arbeitsmaterial der Bitburger Firma Elektrotechnik Schmidt im Wert von bis zu 130.000 Euro gestohlen. Organisiertes Verbrechen ist nicht ausgeschlossen.

Ob sie einen nach dem anderen ausgeräumt haben, oder ob sich die mutmaßlich fünf bis acht Täter zeitgleich an den insgesamt acht Citroën Jumper der Firma Elektrotechnik Rudolf Schmidt in Bitburg bedient haben, steht nicht fest. Fest steht nur, dass sie 70 bis 80 hochwertige Arbeitsgeräte im Wert von 100.000 bis 130.000 Euro gestohlen haben, so schätzt Sascha Schmidt, der Junior-Chef der Firma, den entstandenen Sachschaden. "Und da sind die Reparaturkosten für die Autos noch nicht mit eingerechnet."

Zugetragen habe sich der Einbruchdiebstahl in der Nacht von Freitag auf Samstag. Die Unbekannten seien von der an die B51 angrenzende Böschung aus über den rund zwei Meter hohen Metall-Zaun gestiegen, um selbigen von innen aufzuschrauben und sich so Zutritt zum Gelände zu verschaffen, erklärt Schmidt - "und, um die Werkzeuge bequem herauszutragen". An den Autos hätten sie die hinteren Flügeltüren vermutlich mit einem Nagel- oder Stecheisen von außen durchbohrt und sie von innen geöffnet. "Die verhältnismäßig günstigen Geräte haben sie liegen lassen", sagt er. Ein Blick ins Innere der Fahrzeuge zeigt in der Tat, dass etwa die blaue Werkzeugkiste oder die Wasserwaage noch an Ort und Stelle sind (TV-Foto: Jonas Krewel).

"Aber den Schrank mit den teuren Messgeräten zum Beispiel - ein Exemplar kostet circa 15.000 Euro - haben sie ausgeräumt. Insbesondere schmerzen auch die Auftragsverzögerungen, die durch den Vorfall entstehen", sagt Schmidt.
Die Polizei, die alle Spuren schon gesichert habe, gehe von einer auf Handwerksfirmen spezialisierte Bande aus, sagt Schmidt. Die Ermittlungen laufen. "Wir haben jedenfalls alle Vorbereitungen getroffen, um weitere Alarm- und Videoüberwachungsanlagen im Gelände anzubringen." jok