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Schwerer Einbruchdiebstahl auf Firmengelände

Schwerer Einbruchdiebstahl auf Firmengelände

Unbekannte haben in der Nacht auf Samstag Arbeitsmaterial der Firma Elektrotechnik Schmidt gestohlen. Organisiertes Verbrechen ist laut Polizei denkbar.

Bitburg. Ob sie einen nach dem anderen ausgeräumt haben oder ob sich die mutmaßlich fünf bis acht Täter zeitgleich an den insgesamt acht Citroën Jumper der Firma Elektrotechnik Rudolf Schmidt in Bitburg bedient haben, steht nicht fest. Fest steht nur, dass sie 70 bis 80 hochwertige Arbeitsgeräte im Wert von 100 000 bis 130 000 Euro gestohlen haben, so schätzt Sascha Schmidt, der Junior-Chef der Firma, den entstandenen Sachschaden. "Und da sind die Reparaturkosten für die Autos noch nicht mit eingerechnet." Zugetragen habe sich der Einbruchdiebstahl in der Nacht von Freitag auf Samstag. Die Unbekannten seien von der an die B 51 angrenzenden Böschung aus über den rund zwei Meter hohen Metall-Zaun gestiegen, um selbigen von innen aufzuschrauben "und so die Werkzeuge bequem vom Gelände zu tragen". An den Autos hätten sie die hinteren Flügeltüren vermutlich mit einem Nagel- oder Stecheisen von außen durchbohrt und sie von innen geöffnet. "Die verhältnismäßig günstigen Geräte haben sie liegen lassen", sagt er. Ein Blick ins Innere der Fahrzeuge zeigt in der Tat, dass etwa die blaue Werkzeugkiste oder die Wasserwaage noch an Ort und Stelle sind. "Aber den Schrank mit den teuren Messgeräten zum Beispiel - ein Exemplar kostet circa 15 000 Euro - haben sie ausgeräumt." Die Polizisten, die die Spuren gesichert haben, gingen von einer auf Handwerksfirmen spezialisierte Bande aus, sagt Schmidt. Bestätigen kann das Wolfgang Zenner von der Polizei Bitburg jedoch nicht. Denkbar sei es - die Ermittlungen laufen. Schmidt: "Wir haben jedenfalls Vorbereitungen getroffen, um weitere Alarm- und Videoüberwachungsanlagen anzubringen." Zeugen sind gebeten, sich an die Polizei zu wenden - vor allem, wenn ein Fahrzeug mit dem Kennzeichen BIT-RS 24 zu sehen ist. Dieses Kennzeichen hätten die Diebe nämlich ebenfalls mitgehen lassen, bestätigt die Polizei. jok