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Seniorenpolitik und Erneuerbare Energien

Seniorenpolitik und Erneuerbare Energien

Altwerden in der Eifel: Mit dem Thema Seniorenpolitik und Altenpflege im Eifelkreis hat sich der Bund der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen auf einer Tagung in Prüm beschäftigt. Der Gast der Veranstaltung, Landrat Joachim Streit, informierte auch über die Energiewende in der Region.

Prüm. Der Vorsitzende des Bundes der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen (BRH) im Deutschen Beamtenbund, Ewald Arens aus Prüm, hatte Landrat Joachim Streit zur Verbandstagung in das Hotel Tannenhof nach Prüm eingeladen. Streit erläuterte den Mitgliedern und Gästen die Ziele der Seniorenpolitik des Eifelkreises. Insbesondere die Pflegestrukturplanung des Eifelkreises sowie die Hilfe für Menschen mit Behinderungen spielten dabei zentrale Rollen. "Das lebenswerte Ziel der Politik im Kreis muss die Lust auf das älter werden sein", sagte Streit.
Bei erneuerbaren Energien sei der Eifelkreis bereits stark aufgestellt. Das vom Land für das Jahr 2030 ausgegebene Ziel, bilanzielle Deckung des Stromverbrauchs zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien, sei bereits jetzt im Eifelkreis mit 98 Prozent fast erzielt. Der größte Energielieferant ist dabei die Windkraft mit 246 Anlagen. Für die Windkraft sieht Streit in der zukünftigen Entwicklung der erneuerbaren Energien im Eifelkreis Bitburg-Prüm ein sehr großes Potential. Es könnten sowohl neue Anlagen gebaut, als auch ältere Anlagen durch moderne und leistungsfähigere Anlagen ausgetauscht werden. Zudem beantwortete Landrat Streit gegenüber dem Publikum Fragen zur Kommunalreform und den Abzug von Behörden aus Prüm. red