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Serieneinbrecher gesteht 18 Taten

Serieneinbrecher gesteht 18 Taten

Vor dem Landgericht Trier hat der Prozess um eine Einbruchsserie begonnen, die von Dezember 2012 bis Mai 2014 die Polizei in Daun und Prüm in Atem hielt. Der Dritten Großen Strafkammer steht ein umfangreiches Pensum bevor: Das Verfahren ist bis Mitte Januar 2015 terminiert.

Rund 100 Zeugen sollen gehört werden. Angeklagt ist ein 24 Jahre alter Mönchengladbacher, der zuletzt bei seinen Großeltern in Gerolstein lebte. Er befindet sich seit Juli 2014 in Untersuchungshaft. Ihm werden insgesamt 53 Einbruchsdiebstähle im Raum Daun/Gerolstein/Prüm vorgeworfen. Den Gesamtschaden beziffert die Staatsanwaltschaft auf rund 112 000 Euro. Gegen drei mutmaßliche Mittäter wird gesondert ermittelt. Zum Prozessauftakt am gestrigen Montag zeigte sich der junge Mann verhältnismäßig kooperativ. Er äußerte sich zu Person und Werdegang und legte ein Teilgeständnis ab. 18 von den insgesamt 54 vorgeworfenen Taten räumte er ein. Sein Motiv: "Wegen meiner Spielsucht brauchte ich ständig Geld." Nach seiner Festnahme hatte er noch alle Taten zugegeben. Dies sei aber nur auf Druck der Polizei geschehen, erklärt er heute. Der Prozess wird diese Woche fortgesetzt. f.k.